Das Filmpodium zeigt an die 350 verschiedene Filme jährlich. Thematische Reihen und Retrospektiven von Klassikern der Filmgeschichte sind ebenso zu sehen wie Premieren unabhängiger Autorenfilme aus aller Welt und Sonderveranstaltungen mit ...
From Dusk till Dawn
Robert Rodriguez (USA 1996)
«Ein raubmordendes Brüderpärchen nimmt nach Absolvierung einiger Massaker in Texas einen Priester und dessen zwei Kinder samt Wohnmobil als Geiseln. Breitspurig betont werden vorerst psychodynamische Machtspiele zwischen Entführern und Opfern und die bange Frage, wann der psychotische Gangsterbruder, dem es nach der Tochter (Juliette Lewis, einmal mehr als Lolita) gelüstet, die Nerven wegschmeissen wird. Diese Themen sind jedoch rasch vom Tisch, als das Quintett in Mexiko in einem obskuren Tanz-, Sauf- und Strip-Lokal namens The Titty Twister einkehrt. Dort erfolgt der abrupte, eruptive Genrewandel, und die zweite Filmhälfte ergeht sich im Gemetzel Mensch gegen Monster, unter Rekurs auf ein Motivspektrum, das von Die Nacht der lebenden Toten bis Braindead reicht.» (Drehli Robnik, Falter, Jun 1996)
«Die Mixtur aus Komik und Grausamkeit, aus Komödie und Gewalt-Oper, die From Dusk till Dawn von Anfang an kennzeichnet, wird gerade bei uns viele Zuschauer verunsichern, die nicht mit den E.C. Comics, dem Exploitation-Kino und der Horrorfilmzeitschrift ‹Fangoria› aufgewachsen sind wie Rodriguez und Tarantino. Die Wortschöpfung ‹Fangoria› trifft dabei recht genau die Atmosphäre von Rodriguez’ Film: Der Name setzt sich zusammen aus ‹Fan› und ‹gore› (Blut) und spielt auf den Begriff ‹Phantasmagorie› an. (...) Rodriguez und Tarantino mischen aber nicht nur die Genres und Gattungen. Der Film ist im Grunde eine Überraschungstüte mit zwei Filmen, wobei die gute alte Tradition des Double Feature aufgenommen wird sowie das vom Fernsehen gewohnte ‹Channel-Surfing›.» (Hans Schifferle, epd Film, Jul 1996)
109 Min. / Farbe / 35 mm / E/d/f
«Die Mixtur aus Komik und Grausamkeit, aus Komödie und Gewalt-Oper, die From Dusk till Dawn von Anfang an kennzeichnet, wird gerade bei uns viele Zuschauer verunsichern, die nicht mit den E.C. Comics, dem Exploitation-Kino und der Horrorfilmzeitschrift ‹Fangoria› aufgewachsen sind wie Rodriguez und Tarantino. Die Wortschöpfung ‹Fangoria› trifft dabei recht genau die Atmosphäre von Rodriguez’ Film: Der Name setzt sich zusammen aus ‹Fan› und ‹gore› (Blut) und spielt auf den Begriff ‹Phantasmagorie› an. (...) Rodriguez und Tarantino mischen aber nicht nur die Genres und Gattungen. Der Film ist im Grunde eine Überraschungstüte mit zwei Filmen, wobei die gute alte Tradition des Double Feature aufgenommen wird sowie das vom Fernsehen gewohnte ‹Channel-Surfing›.» (Hans Schifferle, epd Film, Jul 1996)
109 Min. / Farbe / 35 mm / E/d/f
zur Website der Veranstalter:in
Regie: Robert Rodriguez
Drehbuch: Quentin Tarantino
Autor: Robert Kurtzman
Kamera: Guillermo Navarro
Musik: Graeme Revell
Schnitt: Robert Rodriguez
Besetzung: George Clooney (Seth Gecko), Harvey Keitel (Jacob Fuller), Quentin Tarantino (Richard Gecko), Juliette Lewis (Kate Fuller), Ernest Liu (Scott Fuller), Salma Hayek (Santanico Pandemonium), Cheech Marin (Grenzwächter, Chet, Carlos), Danny Trejo (Razor Charlie), Tom Savini (Sex Machine), John Hawkes (Pete Bottoms), Fred Williamson (Frost), Marc Lawrence (Motelbesitzer), Michael Parks (Ranger Earl McGraw), John Saxon (FBI-Agent Stanley Chase), Kelly Preston (Nachrichtensprecherin), Tito & Tarantula (Rockband)
Drehbuch: Quentin Tarantino
Autor: Robert Kurtzman
Kamera: Guillermo Navarro
Musik: Graeme Revell
Schnitt: Robert Rodriguez
Besetzung: George Clooney (Seth Gecko), Harvey Keitel (Jacob Fuller), Quentin Tarantino (Richard Gecko), Juliette Lewis (Kate Fuller), Ernest Liu (Scott Fuller), Salma Hayek (Santanico Pandemonium), Cheech Marin (Grenzwächter, Chet, Carlos), Danny Trejo (Razor Charlie), Tom Savini (Sex Machine), John Hawkes (Pete Bottoms), Fred Williamson (Frost), Marc Lawrence (Motelbesitzer), Michael Parks (Ranger Earl McGraw), John Saxon (FBI-Agent Stanley Chase), Kelly Preston (Nachrichtensprecherin), Tito & Tarantula (Rockband)
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