Die Volkshochschule Zürich ist Zürichs erster Anbieter von kultureller und wissenschaftlicher Allgemeinbildung für Erwachsene. 1920 gegründet, bietet sie ein breites Spektrum an Kursen von Astronomie bis Philosophie, von Psychologie bis Politik ...
Alberto Giacomettis Weg zur Ikone der Moderne
Wenn Welt-Wahrnehmung zu unvergesslichen Kunstwerken gerinnt
Der Surrealismus forderte Kunst aus dem Unbewussten. Giacometti antwortete darauf 1930–35 mit neuartigen, oft gewaltsam oder sexuell aufgeladenen Objekten. Mit ihnen verschaffte er dem Unbewussten Brückenköpfe in der Dreidimensionalität.In seinem reifen Werk kehrte er zur menschlichen Figur zurück und revolutionierte diese: Statt klassischem Volumen schuf er extrem schlanke Figuren, die die Leere spürbar machten. Ihre schrundigen Oberflächen spiegeln seine reine Wahrnehmung wider. Die Meisterwerke beider Phasen eint, dass Giacometti in ihnen die Seins-Erfahrung der Moderne ikonisch werden liess.
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Montag, 05. Oktober 2026
Universität Zürich-Zentrum mit Live-Übertragung
19:00 Uhr - 20:15 Uhr
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Rämistr. 71
8006 Zürich