Marianne Müller – Chasing Waterfalls

Die Zeile „Don't go chasing waterfalls“ stammt aus dem Song „Waterfalls“ der US-Pop Gruppe «TLC» von 1995. Gemeint ist damit der Ratschlag, nicht nach wilden, gefährlichen Abenteuern zu streben, sondern besser bei den stillen Gewässern zu bleiben. «Chasing Waterfalls» lautet der Titel der Einzelausstellung von Marianne Müller (*1966) und kann so gesehen als eigentliche Aufforderung zum Risiko gelesen werden. Die in Zürich lebende Künstlerin arbeitet mit ausgesprochen vielen, teilweise sehr unterschiedlichen Medien, hauptsächlich jedoch mit Fotografie, Video oder Büchern. Muellers stetige und umfangreiche Werkproduktion und der Mut, immer wieder neue Felder zu begehen, ist bezeichnend. In der Ausstellung dominieren grossflächige Fadenvorhänge, die den Raum architektonisch neu definieren. Nebst anderen Objekten ist eine in-situ dekonstruierte Waschanlage mit Badewanne im Raum platziert, wobei durch die einerseits nonchalante und gleichwohl präzise Setzung die Elemente wie Präsenz, Tarnung, Intimität und Antimonumentalität thematisiert und neu kontextualisiert werden: Zustände der Fragilität und des vermeintlich Irrelevanten kollektiver Werte und Zeichen.

 


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Künstler:innen / Personen

Marianne Müller

Veranstalter:in

Kunsthalle 8000

Die Kunsthalle 8000 in Wädenswil wurde im Herbst 2020 von der Telos Stiftung, die sich in gemeinnütziger Weise für Schweizer Kunstschaffende engagiert, ins Leben gerufen. In den umgebauten Räumlichkeiten einer alten Fabrikhalle werden auf einer ...

Ort

Kunsthalle 8000

Zugerstrasse 180
8820 Wädenswil
+41 (0)44 683 20 00
info@telos-stiftung.ch

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Öffnungszeiten:

Mittwoch, Freitag: 13:00 - 18:00
Samstag: 11:00 - 17:00

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Beschreibung:

Auch nach Vereinbarung per Mail geöffnet: info@telos-stiftung.ch

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