Stranger in the Village

Die Gruppenausstellung thematisiert Zugehörigkeit und Ausgrenzung.

In seinem berühmten Text Stranger in the Village (Fremder im Dorf) verarbeitete der US-amerikanische Schriftsteller James Baldwin seine von Rassismus durchzogene Erfahrung in der Schweiz der 1950er-Jahre. Baldwins Worte sind bis heute Inspiration für viele Kunstschaffende. Sie halten uns als Gesellschaft einen Spiegel vor und haben nichts von ihrer Brisanz verloren. Die Gruppenausstellung thematisiert Zugehörigkeit und Ausgrenzung anhand aktueller Werke von Kunstschaffenden aus der Schweiz und der internationalen Szene. Sie stellt Fragen, die uns alle angehen.

Kunstschaffende in der Ausstellung

Igshaan Adams (*1982, Capetown. Lebt in Capetown); Judith Albert (*1969, Sarnen. Lebt in Zürich); Joshua Amissah (*1995, Winterthur. Lebt in Berlin); Luc Andrié (*1954, Pretoria. Lebt in La Russille); Kader Attia (*1970, Paris. Lebt in Berlin and Paris); Maria Auxiliadora da Silva (Campo Belo 1935–1974 São Paulo); Omar Ba (*1977, Dakar. Lebt in Genf and Dakar); James Bantone (*1992, Genf. Lebt in Genf und Zürich); Sabian Baumann (*1962, Zug. Lebt in Zürich); Denise Bertschi (*1983, Aarau. Lebt in Zürich); Notta Caflisch (*1979, Bern. Lebt in Winterthur); Vincent O. Carter (Kansas City 1924–1983 Bern); Ishita Chakraborty (*1989, Kolkata. Lebt in Möriken); Marlene Dumas (*1953, Capetown. Lebt in Amsterdam); Tatjana Erpen (*1980, Leuggern. Lebt in Basel und Luzern); Hanny Fries (Zürich 1918–2009 Zürich); Klaus Hennch (Mainz 1924–2005 Eglisau); Jonathan Horowitz (*1966, New York. Lebt in Los Angeles); Sasha Huber (*1975, Uster. Lebt in Helsinki); Hans Josephsohn (Kaliningrad 1920–2012 Zürich); Laura Kingsley (*1984, Ohio. Lebt in Dübendorf); Vincent Kohler (*1977, Nyon. Lebt in Lausanne); Pierre Koralnik (*1937, Paris. Lebt in Zürich); Namsa Leuba (*1982, La grande Béroche. Lebt in Talence); Glenn Ligon (*1960, New York. Lebt in New York); André M'Bon (Beampo 1935–2019 Point-Noire); Gianni Motti (*1958, Sondrio. Lebt in Genf); Sirah Nying (*1998, Zürich. Lebt in Zürich); Senam Okudzeto (*1972, Chicago. Lebt in Basel); Uriel Orlow (*1973, Zürich. Lebt in Lissabon, London und Zürich); Frida Orupabo (*1986, Sarpsborg. Lebt in Oslo); Ceylan Öztrük (*1984, Ankara. Lebt in Zürich); Markus Raetz (Bern 1941–2020 Bern); Petri Saarikko (*1973, Helsinki. Lebt in Helsinki); Niki de Saint Phalle (Neuilly-sur-Seine 1930–2002 San Diego); Lorna Simpson (*1960, New York. Lebt in New York); Martine Syms (*1988, Los Angeles. Lebt in Los Angeles); Olga Titus (*1977, Glarus. Lebt in Winterthur); Carrie Mae Weems (*1953, Portland. Lebt in New York)

Bild: James Bantone, Child's Play 01, 2022

Öffnungszeiten:
10:00 - 17:00 jeweils Di,Mi,Fr,Sa,So
10:00 - 20:00 jeweils Do


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Veranstalter:in

Aargauer Kunsthaus

Das Aargauer Kunsthaus verfügt über eine herausragende Sammlung von Kunst aus der Schweiz. Hier knüpft das Ausstellungs- und Vermittlungsprogramm an. In monografischen und thematischen Ausstellungen mit nationaler und internationaler Ausstrahlung ...

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