Filmpodium

So, 03.03.2019 | 15:00 - 17:29 UHR
Nüschelerstrasse 11 | Zürich

Ship of Fools

Stanley Kramer (USA 1965)

Simone Signoret
Schön, stark und etwas verrucht – Simone Signoret hatte schon in jungen Jahren eine Ausstrahlung, die sie für Rollen im Halbweltmilieu zu prädestinieren schien. Erst allmählich vermochte sie sich von diesem Stereotyp zu befreien, nicht zuletzt mit Projekten, in denen sie ihr politisches Engagement einbrachte. Noch im Alter, dessen Spuren sie nie vertuschte, verkörperte sie unvergessliche Filmfiguren.

Ein deutsches Kreuzfahrtschiff fährt 1933 von Veracruz nach Bremerhaven. In Kuba liest es eine grosse Schar spanischer Landarbeiter auf, die repatriiert werden sollen, und La Condesa, eine spanische Gräfin, die sich für die Unterdrückten engagiert hat und nun nach Teneriffa verbannt wird. Der Schiffsarzt Schumann, der die politischen Entwicklungen in seiner Heimat, die auch auf die Besatzung und die Passagiere des Schiffs abgefärbt haben, mit Sorge betrachtet, nimmt sich der drogensüchtigen Gräfin an und verliebt sich in sie.
Katherine Anne Porters Romansatire über einen Mikrokosmos von lebensuntauglichen Menschen zur Zeit des aufkeimenden Nationalsozialismus ist von Stanley Kramer als Ensemble-Stück inszeniert worden, mit Stars von Vivien Leigh (in ihrer letzten Rolle) bis zu Heinz Rühmann. Signoret und ihr Partner Oskar Werner wurden für ihre einfühlsame Darstellung eines ungewöhnlichen Liebespaars für den Oscar nominiert. (mb)

149 Min. / sw / Digital HD / E/d

zur Website des Veranstalters/der Veranstaltung

Informationen

Daten und Tickets

03.03.2019
15:00 - 17:29 UHR

09.03.2019
20:45 - 23:14 UHR

Besetzung / Künstler

Regie: Stanley Kramer
Drehbuch: Abby Mann
Autor: Katherine Anne Porter
Kamera: Ernest Laszlo
Musik: Ernest Gold
Schnitt: Robert C. Jones
Besetzung: Vivien Leigh (Mary Treadwell), Simone Signoret (La Condesa), José Ferrer (Siegfried Rieber), Lee Marvin (Bill Tenny), Oskar Werner (Dr. Wilhelm Schumann), Elizabeth Ashley (Jenny), George Segal (David), Heinz Rühmann (Julius Löwenthal)

Veranstaltungsort

Filmpodium


Adresse:

Nüschelerstrasse 11
8001 Zürich
Kasse +41 (0)44 211 66 66
Büro +41 (0)44 412 31 28
info@filmpodium.ch


Weitere Veranstaltungen

Stagecoach: John Ford (USA 1939) (Februar)

La ronde: Max Ophüls (Frankreich 1950) (Februar)

Casque d'or: Jacques Becker (Frankreich 1952) (Februar)

Dédée d'Anvers: Yves Allégret (Frankreich 1948) (Februar)

Gone with the Wind: Victor Fleming, George Cukor (ungenannt), Sam Wood (ungenannt) (USA 1939) (Februar)

Le jour se lève: Marcel Carné (Frankreich 1939) (Februar)

Les sorcières de Salem: Raymond Rouleau (Frankreich/DDR 1957) (Februar, März)

Macadam: Marcel Blistène, Jacques Feyder (Frankreich 1946) (Februar, März)

Les diaboliques: Henri-Georges Clouzot (Frankreich 1955) (Februar, März)

CINEMA Buchvernissage: Fast alles (Schweiz 2017)
Lisa Gertsch lässt in ihrem mit dem Kurzfilmpreis der Stadt Winterthur 2018 gekrönten Werk Fast alles (2017) die verzweifelnde Leandra, die ihren frühdementen Mann Paul ins Heim bringen soll, vom orthodoxen Weg abbiegen und stattdessen ans Meer fahren, wo das Paar so etwas wie normale Ferien verbringen soll.
Lenny (Deutschland 2009)
In Lenny (2009) schildert Cyril Schäublin (Dene wos guet geit), wie sich zwei Teenager über ihre Webcams auf dem Internet begegnen. Antons Verlangen erwacht, als er die Video Blogs von Lenny auf YouTube entdeckt. Wenn er nicht vor dem Bildschirm ist, wandert er durch die Weiten einer grossen Stadt. Hat seine virtuelle Begegnung mit Lenny einen Platz in der wirklichen Welt?
(Februar)

Amerika im Visier (Meiguo zhichuang): Huang Zuolin, Shi Hui, Ye Ming (China 1952) (Februar)

Mein Leben (Wo zhe yibeizi): Shi Hui (China 1950) (Februar, März)

Kompanieführer Guan (Guan lianzhang): Shi Hui (China 1951) (Februar, März)

Brief mit Feder (Ji mao xin): Shi Hui (China 1954) (Februar, März)

Nächtliche Schiffsfahrt auf nebligem Meer (Wuhai yehang): Shi Hui (China 1957) (Februar, März)

Vive la mort: Francis Reusser (Schweiz 1969) (Februar)

Freud und Leid in der Mitte des Lebens (Aile zhongnian): Sang Hu (China 1949) (Februar, März)

Seuls: Francis Reusser (Schweiz 1981) (Februar)

La règle du jeu: Jean Renoir (Frankreich 1939) (Februar, März)

Zauberlaterne (Februar, März)

Intolerance: David Wark Griffith (USA 1916) (Februar)

Les granges brûlées: Jean Chapot (Frankreich/Italien 1973) (Februar, März)

Room at the Top: Jack Clayton (GB 1959) (März)

Der Zauberer von Oz (The Wizard of Oz): Victor Fleming (USA 1939) (März)

Adua e le compagne: Antonio Pietrangeli (Italien 1960) (März)

The Wizard of Oz: Victor Fleming, George Cukor (ungen.), Mervyn LeRoy (ungen.), Richard Thorpe (ungen.), King Vidor (ungen.) (USA 1939) (März)

La vie devant soi: Moshé Mizrahi (Frankreich 1977) (März)

The Story of the Last Chrysanthemum (Zangiku monogatari): Kenji Mizoguchi (Japan 1939) (März)

Nachtasyl (Ye Dian): Huang Zuolin (China 1947) (März)

Himmlische Hochzeit (Tian xianpei): Shi Hui (China 1955) (März)

L'armée des ombres: Jean-Pierre Melville (Frankreich/Italien 1969) (März)

Police Python 357: Alain Corneau (Frankreich/BRD 1976) (März)

Le jour et l'heure: René Clément (Frankreich/Italien 1963) (März)

Maboroshi no hikari (Maboroshi no hikari): Hirokazu Kore-eda (Japan 1995) (März)

Generalversammlung Lumière (März)

The General: Buster Keaton, Clyde Bruckman (USA 1926) (März)

L'aveu: Costa-Gavras (Frankreich/Italien 1970) (März)