Opernhaus Zürich

Mi, 14.03.2018 | 19:30 UHR
Sechseläutenplatz 1 | Zürich

Preise C, CHF 20-169
TICKET

Petruschka / Sacre

Choreografien von Marco Goecke und Edward Clug. Musik von Igor Strawinsky

Petruschka/Sacre,Igor Strawinsky,Marco Goecke,Edward Clug,Ballett Zürich; Foto: Gregory Batardon
Petruschka/Sacre,Igor Strawinsky,Marco Goecke,Edward Clug,Ballett Zürich; Foto: Gregory Batardon
Petruschka/Sacre,Igor Strawinsky,Marco Goecke,Edward Clug,Ballett Zürich; Foto: Gregory Batardon
Petruschka/Sacre,Igor Strawinsky,Marco Goecke,Edward Clug,Ballett Zürich

Vom russischen Impresario Sergej Diaghilew ge­gründet, läuteten in Paris vor gut 100 Jahren die Ballets russes die Moderne in der Tanzkunst ein. Mit seinen Balletten Petruschka und Le Sacre du printemps eröffnete der junge Igor Strawinsky dem Tanz neue musikalische Horizonte. Unser Ballettabend kombiniert aufregende Neudeutungen dieser wegweisenden Stücke von zwei der gefragtesten Choreografen unserer Tage.
In Petruschka werden die drei Puppen eines Gauklers zu unheimlichem Leben erweckt. Der sensible, unansehnliche Harlekin Petruschka verfällt der eitlen Ballerina, die sich jedoch für den kraftprotzenden Mohren entscheidet. Marco Goecke – 2015 von der Zeitschrift tanz zum «Choreografen des Jahres» gewählt – fokussiert sich in seiner unverwechselbaren Bewegungssprache auf die Oberkörper und Arme der Tänzer. In seiner Petruschka-Version interessiert er sich nicht für russische Jahrmarktfolklore, sondern macht die existenzielle Tragik der Geschichte in abstrakt-poetischen Bildern erlebbar. Dabei tritt die eigene, starke Musikalität seiner Choreografie mit der temporeichen Partitur in ein atemraubendes Spannungsverhältnis.
Le Sacre du printemps, das bei der Uraufführung einen der grossen Theaterskandale des 20. Jahrhunderts provozierte, bringt mit der Darstellung eines Frühlingsritus im vorchristlichen Russland einen Gewaltakt auf die Bühne. In einem archaischen Ritual wird eine Frau dem Fruchtbarkeitsgott geopfert, um die Kräfte der Natur günstig zu stimmen. Der hochaktuelle Stoff hat die Tanzschöpfer immer wieder zu Neudeutungen herausgefordert. Inspiriert von Vaslav Nijinskys Uraufführungsfassung von 1913, findet der slowenische Choreograf Edward Clug in seiner Fassung einen zeitgemässen Zugang. Indem er die Tänzer auf spektakuläre Weise mit dem Element Wasser konfrontiert, stellt er den Menschen als Spielball und Diener der Natur in den Mittelpunkt seiner aufwühlenden Lesart.

zur Website des Veranstalters/der Veranstaltung

Informationen

Besetzung / Künstler

PETRUSCHKA
ChoreografieMarco Goecke
MusikIgor Strawinsky
Bühnenbild und KostümeMichaela Springer
LichtgestaltungMartin Gebhardt
DramaturgieMichael Küster

LE SACRE DU PRINTEMPS
ChoreografieEdward Clug
MusikIgor Strawinsky
BühnenbildMarko Japelj
KostümeLeo Kulaš
LichtgestaltungMartin Gebhardt
Ballett Zürich
Junior Ballett

Philharmonia Zürich
Musikalische LeitungTomáš Hanus

Veranstaltungsort

Opernhaus Zürich


Adresse:

Sechseläutenplatz 1
8001 Zürich
Billettkasse: +41 (0)44 268 66 66
Zentrale: +41 (0)44 268 64 00
Billettkasse: tickets@opernhaus.ch
Zentrale: info@opernhaus.ch

Erreichbarkeit:

Öffentlicher Verkehr
Tram Nr. 2 und 4 bis «Opernhaus»
Tram Nr. 11 und 15 bis «Stadelhofen»
Tram Nr. 5, 8 und 9 bis «Bellevue»
oder ab Hauptbahnhof mit einer S-Bahn bis «Bahnhof Stadelhofen»

Parkplätze
Autofahrer können ihre Fahrzeuge im Parkhaus Opéra unmittelbar beim Bernhard Theater parken und durch einen Verbindungsgang direkt in die Billettkasse des Opernhauses gelangen. Um Wartezeiten nach der Vorstellung zu vermeiden, können Sie direkt nach der Einfahrt am Automaten ein Ausfahrtticket lösen. Alternativ stehen Ihnen die nur 10 Minuten zu Fuss entfernt liegenden Parkhäuser Parkhaus Utoquai, Färberstrasse 6 und Parkhaus Hohe Promenade, Rämistrasse 22a zur Verfügung.

Vom Flughafen Zürich erreichen Sie das Opernhaus am schnellsten mit einer S-Bahn bis Haltestelle «Stadelhofen».

Zugänglichkeit:

Das Opernhaus ist barrierefrei.

In jeder Vorstellung im Hauptsaal stehen vier Rollstuhlplätze im Parkett zur Verfügung und werden zum Preis der Kategorie 5 verkauft. Begleitpersonen erhalten 5O% Ermässigung auf den regulären Eintrittspreis (Preiskategorie 1). Bitte buchen Sie Ihre Tickets im Vorverkauf telefonisch oder persönlich an der Billettkasse.

Der Zugang ins Opernhaus Zürich sowie ins Restaurant Belcanto erfolgt barrierefrei durch den Eingang der Billettkasse. Im Opernhaus sind alle Etagen mit dem Personenlift zu erreichen, auf den einzelnen Ebenen gibt es keine Schwellen und Hindernisse. Die Garderoben sind nur über Treppen erreichbar. Wenden Sie sich bitte an das Opernhaus-Personal, um Ihre Jacke an der Garderobe abzugeben. Die Toiletten für Menschen mit Behinderung im Erdgeschoss sind auch für Rollstuhlfahrer eingerichtet.

Ab und zu finden Vorstellungen auf der Studiobühne statt. Die Studiobühne liegt im dritten Untergeschoss und ist nur über eine Treppe erreichbar. Es gibt leider keinen Lift. Aus Sicherheitsgründen können Rollstuhlfahrer/innen deshalb keine Vorstellungen auf der Studiobühne besuchen.

Anfahrt
Autos dürfen an der Schillerstrasse (zwischen der Neuen Zürcher Zeitung und dem Opernhaus Zürich) zum Ein- und Aussteigen halten. Von da ist die Billettkasse in rund 100 Metern über den Sechseläutenplatz erreichbar. Markierte Behindertenparklätze stehen im Parkhaus Opéra zur Verfügung, von da führt ein Personenlift in die Halle der Billettkasse.

Gastroangebot:

Treffpunkt unserer Gäste vor oder nach der Vorstellung ist das Restaurant Belcanto, um eine der vielen Hausspezialitäten zu geniessen. Im grosszügigen Ambiente des Lokals mit traumhafter Sicht auf See und den Sechseläutenplatz können Sie durchgehend von 11.3O - 23.OO Uhr tafeln. Gäste aus der Umgebung kommen hierher zum Business Lunch, und im Sommer lockt die Terrasse zum Verweilen unter den grossen Sonnensegeln. Angenehme Apéro-Atmosphäre bietet auch das Bistro Belcanto mit Terasse unmittelbar auf dem Sechseläutenplatz.

Restaurant Belcanto
Sechseläutenplatz 1 8OO1 Zürich
T +41 44 268 64 68
F +41 44 268 64 65
info[at]belcanto.ch
www.belcanto.ch


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