Schauspielhaus Zürich

Di, 13.02.2018 | 20:00 UHR
Pfauen
Rämistrasse 34 | Zürich

TICKET

Homo faber

Homo faber
„Gewohnt, immer in Bewegung zu sein, gewohnt, dass alles funktioniert – und zwar so, wie ich es will –, lese ich „Homo faber“ und frage mich, ob nicht der Fehler im System oft ein Glücksfall ist, der Stillstand mich nach vorn bringt, der Sand im Getriebe die Maschine eigentlich befeuert.“ Bastian Kraft

Die Notlandung eines Flugzeugs in der Wüste. Darin der Passagier Walter Faber, ein Schweizer Ingenieur mit einem unerschütterlich rationalistischen Weltbild – ein Mann um die 50, der alles, was an Kunst, Liebe, Religion oder Schicksal nicht wissenschaftlich erklärbar ist, beiseite tut. Zwar ist auch die Begegnung in diesem Flugzeug mit Herbert, der ihn von seinen Plänen abbringt und zu seinem alten Freund Joachim in die Wüste führt, schon ein erstaunlicher Zufall. Ins Wanken gerät Walter Fabers Weltbild aber erst, als er sich gezwungen sieht, vor sich selbst und seiner ehemaligen Geliebten aus Jugendzeiten Hanna über die jüngste Vergangenheit Bericht abzulegen. Dazu kommt es, weil er auf einem Schiff von New York nach Frankreich eine junge Frau kennenlernt, die ihn an Hanna erinnert: Sabeth. Er lässt seine Reisepläne fallen und begleitet die junge Frau in jugendlicher Verliebtheit quer durch Europa nach Athen. Trotz aller Indizien begreift er nicht, dass er mit seiner eigenen Tochter kokettiert – Hannas Tochter, die sie, kurz nachdem er sie verlassen hatte, zur Welt brachte.

Den als Rechenschaftsbericht verfassten Roman schreibt Max Frisch, selbst Architekt und Literat, 1957 und spiegelt gerade in Fabers Versuch einer genauen Rekonstruktion der Geschehnisse sein Scheitern, die Welt und sein Leben als blosse Addition der Fakten zu begreifen. Der Regisseur Bastian Kraft, geboren 1980, beschäftigt sich nach „Andorra“ von Max Frisch (Schiffbau/Box 2016) in Zürich zum zweiten Mal mit diesem Schweizer Autor.

zur Website des Veranstalters/der Veranstaltung

Informationen

Personen

Walter Faber:
Matthias Neukirch
Hanna:
Lena Schwarz
Sabeth:
Dagna Litzenberger Vinet
Ivy/Krankenschwester/Sängerin:
Miriam Maertens
Marcel/Kurt/Perkussion:
Claudius Körber
Herbert/Polizist/Williams/Professor O.:
Andreas Matti
Regie:
Bastian Kraft
Bühne:
Peter Baur
Kostüme:
Sabin Fleck
Musik:
Arthur Fussy
Video:
Jonas Link
Licht:
Michel Güntert
Dramaturgie:
Karolin Trachte
Regieassistenz:
Marco Milling
Bühnenbildassistenz:
Marie-Luce Theis
Kostümassistenz:
Marcus Karkhof
Regiehospitanz:
Camille Hafner
Souffleuse:
Katja Weppler
Inspizienz:
Dagmar Renfer

Veranstaltungsort

Pfauen


Der Pfauen, gegenüber vom Kunsthaus am Heimplatz/Rämistrasse gelegen, ist die grösste Bühne des Schauspielhauses. Architektonisch eine so genannte Guckkastenbühne, bietet der Pfauen – im Parkett, im Rang und in den Logen – bis zu 750 Zuschauern Platz.


Adresse:

Rämistrasse 34
8001 Zürich
Empfang: +41 (0)44 258 70 70
Kasse: +41 (0)44 258 77 77
Theaterkasse theaterkasse@schauspielhaus.ch

Erreichbarkeit:

Öffentlicher Verkehr
Tram Nr. 3, 5, 8, 9 oder Bus Nr. 31 bis «Kunsthaus»

Parkplätze
Parkhaus «Hohe Promenade», Rämistrasse 22a
oder auf gebührenpflichtigen Parkplätzen

Zugänglichkeit:

Sämtliche Bühnen sind barrierefrei zu erreichen. Gerne reservieren wir einen Rollstuhlplatz für Sie. Ein Anruf an der Theaterkasse unter +41 (0)44 258 77 77 genügt.

Gastroangebot:

Vor und nach dem Theaterbesuch im Pfauen empfehlen wir Ihnen den Besuch des im Gebäude gelegenen Restaurants Santa Lucia Teatro. Kurzfristige Reservationen nimmt auch unser Foyerpersonal gerne entgegen. Für den kleinen Hunger vor Vorstellungsbeginn oder das Glas Champagner in der Pause hat im Pfauen-Foyer vor und nach der Aufführung eine Snack-Bar geöffnet.


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