Kosmos

Mi, 16.05.2018 | 19:00 UHR
Lagerstrasse 104 | Zürich

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LESUNG – BIRGIT SCHMID

«Freie Liebe ist für Feige. Lob der Eifersucht» (Verlag zu Klampen)

Spätestens seit der aufklärerischen Libertinage gilt die «freie Liebe» als Ausdruck einer progressiven Lebenseinstellung. In der Romantik wurde sie ebenso gefeiert wie in Jugend- und Studentenbewegungen. Heute erfreut sie sich als «Polyamorie» besonders in jungen urbanen Kreisen grosser Beliebtheit. Wer sich eifersüchtig zeigt, gar auf Exklusivität besteht, wird bestenfalls als Schwärmer, meist aber als Despot betrachtet. Eifersucht ist eine der letzten verbliebenen Todsünden der Moderne. Das Konzept «offene Beziehung» erscheint auf den ersten Blick ungeheuer liberal und grosszügig. Nein, besitzen oder gar brauchen sollte man niemanden… Aber spiegelt sich darin nicht einfach die Angst davor, Farbe zu bekennen, sich verletzlich zu zeigen? Ist die Ehe das Ende der Leidenschaft, Monogamie gleichbedeutend mit Langeweile? Dürfen Treue und Ausschliesslichkeit in einer Ehe eingefordert werden?

Birgit Schmid, Jahrgang 1972, studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Komparatistik an der Universität Zürich und wurde 2004 promoviert. Anschliessend arbeitete sie als Filmkritikerin, u.a. für die Neue Luzerner Zeitung und als freie Journalistin für diverse Schweizer Zeitungen, war stellvertretende Chefredakteurin beim Magazin, bevor sie 2015 in die Redaktion der Neuen Zürcher Zeitung wechselte, wo sie den Wochenendbund mitverantwortet und wöchentlich eine Kolumne zum Thema Beziehungen schreibt.

Das Gespräch mit der Autorin führt der Schriftsteller und Psychoanalytiker Jürg Acklin.

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Kosmos


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