À bout de souffle

Jean-Luc Godard (Frankreich 1960)

«Der Ganove Michel will mit einem gestohlenen Auto nach Italien fahren, doch nachdem er einen Polizisten ermordet hat, muss er in Paris untertauchen. Dort belagert er eine amerikanische Studentin, die er von früher kennt. Godards fulminantes Langfilm-Debüt, das die Nouvelle Vague schlagartig weltbekannt machte und dessen Folgen für die Filmgeschichte hinlänglich bekannt sein dürften. ‹Quelle est votre plus grande ambition dans la vie?› – ‹Devenir immortel et puis mourir.›» (pm)

«Die Vorgaben von Jean-Luc Godard an Martial Solal sind minimal, er verfügt über grosse Freiheiten: bei der Wahl eines Orchesters und der Musiker für einen Jazz-Soundtrack. Er komponiert zwei Hauptthemen mit jeweils fünf Noten, die es ermöglichen, sich den verschiedenen Stimmungen des Films anzupassen. Das eine ist beklemmend, das andere hingegen äusserst entspannt. Doch Godard improvisiert stärker als Solal. Wenn der Soundtrack des Films den Eindruck erweckt, improvisiert zu sein, dann liegt das an der Montage: Sobald die Komposition fertig war, ordnete Godard die Musikstücke frei im Film an (…). Durch diese Vorgehensweise wird Godard selbst zum musikalischen Improvisator.» (Thierry Jousse, Radio France, Dez 2020)

89 Min. / sw / 35 mm / F/d

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Daten

Dienstag, 24. November 2026

Weitere Daten

Mittwoch, 09. Dezember 2026

Künstler:innen / Personen

Regie: Jean-Luc Godard
Drehbuch: Jean-Luc Godard
Autor: François Truffaut
Kamera: Raoul Coutard
Musik: Martial Solal
Schnitt: Cécile Decugis
Besetzung: Jean Seberg (Patricia Franchini), Jean-Paul Belmondo (Michel Poiccard), Van Doude (Journalist), Liliane David (Liliane), Claude Mansard (Gebrauchtwagenhändler), Henri-Jacques Huet (Antonio Berruti), Daniel Boulanger (Polizeiinspektor Vidal), Jean-Pierre Melville (Parvulesco, Schriftsteller), Michel Fabre (Polizist), Richard Balducci (Tolmatchoff), Jean-Luc Godard (Denunziant)

Veranstalter:in

Filmpodium

Das Filmpodium zeigt an die 350 verschiedene Filme jährlich. Thematische Reihen und Retrospektiven von Klassikern der Filmgeschichte sind ebenso zu sehen wie Premieren unabhängiger Autorenfilme aus aller Welt und Sonderveranstaltungen mit ...

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