Das Filmpodium zeigt an die 350 verschiedene Filme jährlich. Thematische Reihen und Retrospektiven von Klassikern der Filmgeschichte sind ebenso zu sehen wie Premieren unabhängiger Autorenfilme aus aller Welt und Sonderveranstaltungen mit ...
L’homme sur les quais
Raoul Peck (Frankreich/Haiti 1993)
Haiti, Anfang der 60er-Jahre: Vom Balkon ihres Elternhauses beobachtet die achtjährige Sarah, wie ihr Onkel von den paramilitärischen «Tontons Macoutes» brutalst misshandelt wird. Bald darauf fliehen Sarahs Eltern aus Haiti; die Kinder verstecken sie bei ihrer Grossmutter. Umgeben vom alltäglichen Terror erschafft sich Sarah ihre eigene heile Welt, die der furchterregende Ortskommandant Janvier jederzeit zu zerstören droht. Dreissig Jahre später erinnert sich Sarah zurück: an den Tag, an dem sie mit der Pistole ihres Vaters in der Tasche zum Strand radelte, und an den Mann am Quai. (lf)
«Nicht die grossen Ereignisse, nicht der grosse politische Lärm interessieren Peck. Er konzentriert sich auf die kleinen Gesten der Protagonist:innen im sonnendurchfluteten und staubigen Dorf seiner Handlung. Der Blick des Kindes, der hier vor allem der Blick des Mädchens auf die Strasse, ins Freie, in die nächste Welt draussen vor der Tür ist, ist gleichzeitig auch der Blick, der das Leben des Kindes verändern wird, denn da draussen spielen sich Dinge ab, die es so leicht nicht verarbeiten kann und will.» (Walter Ruggle, trigon-film)
107 Min. / Farbe / DCP / F+Hait.-Kreol./d
«Nicht die grossen Ereignisse, nicht der grosse politische Lärm interessieren Peck. Er konzentriert sich auf die kleinen Gesten der Protagonist:innen im sonnendurchfluteten und staubigen Dorf seiner Handlung. Der Blick des Kindes, der hier vor allem der Blick des Mädchens auf die Strasse, ins Freie, in die nächste Welt draussen vor der Tür ist, ist gleichzeitig auch der Blick, der das Leben des Kindes verändern wird, denn da draussen spielen sich Dinge ab, die es so leicht nicht verarbeiten kann und will.» (Walter Ruggle, trigon-film)
107 Min. / Farbe / DCP / F+Hait.-Kreol./d
zur Website der Veranstalter:in
Regie: Raoul Peck
Drehbuch: Raoul Peck, André Grall
Kamera: Armand Marco
Musik: Amos Coulanges, Dominique Dejean
Schnitt: Jacques Comets
Besetzung: Jennifer Zubar (Sarah), Toto Bissainthe (Camille Desrouillere), Patrick Rameau (Gracieux Sorel), Jean-Michel Martial (Janvier), Mireille Metellus (Elide), Magaly Berdy (Mirabelle)
Drehbuch: Raoul Peck, André Grall
Kamera: Armand Marco
Musik: Amos Coulanges, Dominique Dejean
Schnitt: Jacques Comets
Besetzung: Jennifer Zubar (Sarah), Toto Bissainthe (Camille Desrouillere), Patrick Rameau (Gracieux Sorel), Jean-Michel Martial (Janvier), Mireille Metellus (Elide), Magaly Berdy (Mirabelle)
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