Mein Leben Teil 2

Angelika Levi (Deutschland 2003)

In ihrem autobiografischen Essayfilm rekonstruiert Levi anhand des Nachlasses ihrer Mutter die eigene Familiengeschichte, um über das Verhältnis von privater und öffentlicher Geschichtsschreibung nachzudenken. Ihre Mutter, die als Jüdin die NS-Zeit in Deutschland überlebte, hinterliess ihrer Tochter ein umfangreiches Archiv aus Audiokassetten, 16-mm- und Super-8-Film, Video, Fotografien und Schriftstücken. Aus diesem Material entwickelt Levi eine persönliche und zugleich politische Auseinandersetzung mit jüdisch-deutscher Identität. Im Voice-over kommentiert sie das ausgewählte Material, ohne der Spannung zwischen Ungesagtem und Gesagtem auszuweichen. In tastender Rekonstruktion werden die Überlieferungen der Mutter so angeordnet, dass sich fragen lässt, wo verdrängt und verschoben werden musste: «Der Film handelt von Traumatisierung und davon, wie auf Makro- und Mikroebenen permanent Geschichte produziert, archiviert und eingeordnet wird.» (Angelika Levi) (df)

93 Min. / Farbe / DCP / D/e

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Daten

Freitag, 20. November 2026

Künstler:innen / Personen

Regie: Angelika Levi
Drehbuch: Angelika Levi
Kamera: Angelika Levi, Antje Schäfer, Markus Otto
Musik: Marta Monserrat
Schnitt: Angelika Levi

Veranstalter:in

Filmpodium

Das Filmpodium zeigt an die 350 verschiedene Filme jährlich. Thematische Reihen und Retrospektiven von Klassikern der Filmgeschichte sind ebenso zu sehen wie Premieren unabhängiger Autorenfilme aus aller Welt und Sonderveranstaltungen mit ...

Ort

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