Arbeit, Moral, Kontrolle. Zur Geschichte der Sexarbeit

Was bedeutet Sexarbeit und wie wird sie gesellschaftlich eingeordnet? Welche Vorstellungen von Moral, Arbeit und Geschlecht prägen den Umgang mit ihr bis heute? Und wie haben sich rechtliche, soziale und kulturelle Perspektiven im Laufe der Zeit verändert?

Seit dem 19. Jahrhundert wurde Sexarbeit zunehmend reguliert, kontrolliert und moralisch bewertet: durch Medizin, Polizei, Kirche oder Frauenbewegungen. Bis heute stehen sich unterschiedliche Positionen gegenüber: Während die einen Sexarbeit als Ausdruck struktureller Gewalt und patriarchaler Verhältnisse verstehen, betonen andere die Selbstbestimmung von Sexarbeitenden und fordern deren Anerkennung als Erwerbsarbeit mit entsprechenden Rechten. Diese Kontroverse haben nicht nur die Lebensrealitäten von Sexarbeitenden geprägt, sondern auch die gesellschaftlichen Vorstellungen von Sexarbeit selbst.

Die Historikerin Sarah Baumann und die Theologin Nathalie Eleyth gehen gemeinsam der Frage nach, wie sich der Blick auf Sexarbeit gewandelt hat, welche Narrative bis heute fortwirken und was dies für die Gegenwart bedeutet.

Moderation: Christina Caprez, Soziologin, Historikerin und Journalistin


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Daten

Dienstag, 09. Februar 2027

Künstler:innen / Personen

Sarah Baumann Nathalie Eleyth

Veranstalter:in

Landesmuseum Zürich

Das Landesmuseum Zürich ist das meistbesuchte kulturhistorische Museum der Schweiz. Es präsentiert Geschichte von den Anfängen bis heute und erschliesst die schweizerischen Identitäten sowie die geschichtliche und kulturelle Vielfalt des Landes. Das ...

Ort

Landesmuseum Zürich

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8001 Zürich
+41 (0)44 218 65 11
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