Das Kurtheater Baden ist ein Gastspielhaus mit langer Tradition im neuen Kleid. Das 1952 eröffnete Theater im Badener Kurpark wurde kürzlich wunderbar renoviert und erweitert. Im kuratierten Programm (Künstlerische Leitung: Uwe Heinrichs) sind ...
Blind
Nach dem Tod seiner Frau lebt Richard abgeschottet in einer streng bewachten Gated Community. Seine langjährige Haushälterin hat er ohne ersichtlichen Grund entlassen. Nun nimmt er seine einzige Tochter Helen in die Pflicht, ihn zu versorgen, da er zunehmend pflegebedürftig wird. Zwischen Vater und Tochter herrschte lange Funkstille, trennt die beiden doch mehr, als sie verbindet. Richard respektiert weder Helens idealistische Berufsauffassung als Anwältin noch die Wahl ihres Ehemanns, eines Schwarzen Intellektuellen. Helen wiederum wirft ihrem Vater vor, sich den Herausforderungen einer sich verändernden Gesellschaft zu entziehen, in der bewusster über Fragen von Geschlechtergerechtigkeit und Rassismus nachgedacht wird. Bei einer der Stippvisiten der Tochter schliessen plötzlich die elektrischen Rollläden automatisch – so wie es bei einem Überfall vorgesehen ist. Vater und Tochter sind gezwungen, miteinander auszuharren.
«Wie sollen wir miteinander leben?», fragt die meistgespielte niederländische Dramatikerin Lot Vekemans in ihrem neuen Stück und trifft damit den Nerv der Zeit. Sie zeigt auf eine sehr menschliche Weise die unvereinbar scheinenden Haltungen, die in vielen Familien und Freundeskreisen für Dissens und Konflikt sorgen.
○ «Ein kluger, berührender Theaterabend zur rechten Zeit … hier wissen zwei brillante Schauspieler genau, was sie tun.» Donaukurier
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Freitag, 16. Oktober 2026
19:30 Uhr
CHF 15-68
REGIE Matthias Rippert
BÜHNE Fabian Liszt
KOSTÜME Alfred Morina
MUSIK Robert Pawliczek
LICHT Markus Schadel
DRAMATURGIE Almut Wagner
KURTHEATER BADEN
Parkstrasse 20
5400 Baden
+41 (0)56 222 22 44
info@kurtheater.ch
Zugänglichkeit:
Infos Zugänglichkeit:
Der Zugang zum Kurtheater Baden erfolgt barrierefrei durch den Haupteingang an der Parkstrasse. Der Theatersaal und das Neue Foyer sind via Lift im Eingangsfoyer barrierefrei zu erreichen. Auch der Proberaum im 5. Stock ist barrierefrei zu erreichen. Rollstuhlgängige Toiletten stehen im Vorderhaus und im Hinterhaus zur Verfügung. Induktives Hören mit dem eigenen Hörgerät (Modus "T") steht im Saal im Parkett zur Verfügung, nicht auf dem Balkon. Hörbügel können gegen ein Depot kostenlos an der Garderobe ausgeliehen werden.


