Arsen und Spitzenhäubchen

Der berühmteste Kult-Klassiker des schwarzen Humors kommt nach Zürich.

Alice und Martha Brunner, zwei liebenswürdige alte Damen in Zürich Wiedikon, sind bekannt dafür, sich um arme, kranke und einsame Mitmenschen zu kümmern. Sie sind die guten Seelen des Wiediker Quartiers. Es ist das Jahr 1941, und sie wohnen mit ihrem wunderlichen Neffen Ueli, der sich für den 1. Weltkriegs-General Wille hält, in einem grossen Haus mit einem Labor im Keller. Sie pflegen beste Nachbarschaft mit dem Wiediker Pfarrer, dessen Tochter Helen und den Beamten vom nahen Polizeiposten. Ihr zweiter Neffe Victor muss als Theaterkritiker oft nachts arbeiten. Er ist mit Helen verlobt, worüber der Pfarrer sich leichte Sorgen macht. Komplizierter wird es, als Jonathan, der dritte Neffe, mit seinem Kompagnion und Chirurgen Dr. Einstein auftaucht, um im Keller des Hauses eine Leiche zu verstecken und sein Gesicht operieren zu lassen. Das bringt die beiden alten Damen in einige Verlegenheit, weil sie selber auch einige Leichen im Keller haben. Es beginnt ein ebenso makabrer wie turbulenter Reigen mit ungebetenen Gästen, Polizisten, Toten, eingebildetem General und vergiftetem Holunderwein.

1941 schrieb Joseph Kesselring seine berühmte Kriminalkomödie «Arsenic and Old Lace» als Theaterstück für den Broadway. Diese wurde Vorlage für den gleichnamigen Film mit Cary Grant, Peter Lorre, Josephine Hull, Jean Adair u.v.m. und begeistert das Theaterpublikum seit Jahrzehnten. Grandios komische Dialoge, überbordend verrückte Situationskomik und eine Portion schwarzer Humor schaffen es, ein durchaus tiefgründiges Thema mit genialer Unterhaltung zu verbinden.

Mit:
Hanna Scheuring/Tonia Maria Zindel, Wanda Wylowa, Dominique Müller, Severin Mauchle, Alexandre Pelichet, Sebastian Krähenbühl, Philippe Nauer, Rafael Luca Oliveira, Gina Markowitsch und Ingo Ospelt

Regie Niklaus Helbling
Bühne Alain Rappaport
Kostüme Luisa Beeli
Maske Mirja Germano
Musik Felix Huber
Regieassistenz Johanna Corti
Regiehospitanz Gioela Lüchinger
Produktionsleitung Esther Friederich

Eine Eigenproduktion des Bernhard Theaters, mit freundlicher Unterstützung von Migros Kulturprozent und dem Gönnerverein Club Bernhard.

Bei folgenden Vorstellungen wird die Rolle der Alice Brunner von Tonia Maria Zindel gespielt: 12.11./13.11./14.11./15.11./ 9.12./10.12./11.12./12.12./13.12./ 07.01./08.01./09.01./10.01.


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Bernhard Theater

Mitten im pulsierenden Herzen von Zürich liegt unser Theater direkt am Sechseläutenplatz. Musiktheater, Komödien, Volkstheater, Kindermusicals und vieles vieles mehr finden Sie bei uns auf dem Spielplan. Sie werden an Ihrem Platz von unseren ...

Ort

Bernhard Theater

Sechseläutenplatz 1
8001 Zürich
+41 (0)44 268 66 99
tickets@opernhaus.ch

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Infos Zugänglichkeit:

Das Bernhard-Theater liegt 150 Meter von der Haltestelle Opernhaus entfernt. Auf dem Weg muss eine Strasse überquert werden und im Normalfall hat es keine Hindernisse. Behindertenparkplätze stehen in dem Parkhaus vor dem Theater zur Verfügung.

Foyer und Nebenräume
Hauptzugang/Eingangsbereich: Der Haupteingang liegt ebenerdig. Die Eingangstür ist mit einem hart eingestelltem Türschliesser versehen, der das Öffnen erschwert. Lifte im Gebäude: Der öffentlich zugängliche Lift misst eine Fläche von 100 auf 130 cm mit einer 90 cm breiten Tür. Treppen im Gebäude: An der 20-stufigen Treppe pro Geschoss ist an einer Seite ein durchgehender Handlauf montiert, der aber nicht über die Treppenenden hinausragt. Einen Treppenlift gibt es nicht. WC: In die Damen- und Herrentoiletten im Erdgeschoss sind rollstuhlgerechte Toiletten integriert. Die Türen öffnen sich nach aussen und besitzen keinen Türschliesser. Die Flächen der Toiletten messen 120 auf 110 cm. An den freien Seiten neben den Toiletten sind Klappgriffe und anstelle von L-Griffen sind horizontale Griffe montiert. Alarmknöpfe fehlen.

Der Saaleingang liegt im Erdgeschoss und ist hindernisfrei zugänglich. Im überwiegend rollstuhlgängigen Saal sind hinten rechts 2 Rollstuhlplätze mit ebener Stellfläche ausgewiesen. Die Zufahrt zu den Rollstuhlplätzen erfolgt auch neigunsfrei und stufenlos. Das Umsetzen in einen Theatersessel ist möglich. Im Saal verteilt befinden sich noch 16 Stufen, die maximal 18 cm hoch sind. Die Sitzreihen beginnen unmittelbar beim Saaleingang. Die 1 cm grossen und taktil fassbaren Sitzplatznummern sind in schwarz auf grauen Schildern oben an den Rückenlehnen angebracht. Die Sitze wie auch die Wände sind rot und der graue Boden ist spiegelungsfrei.

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