Mitten im pulsierenden Herzen von Zürich liegt unser Theater direkt am Sechseläutenplatz. Musiktheater, Komödien, Volkstheater, Kindermusicals und vieles vieles mehr finden Sie bei uns auf dem Spielplan. Sie werden an Ihrem Platz von unseren ...
GOTT
Ein Theaterstück mit Live-Musik und anschliessender Podiumsdiskussion
Mit 78 Jahren äussert die Architektin Elisabeth Gärtner den Wunsch, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Seit ihr geliebter Ehemann vor drei Jahren nach langem Leiden an Krebs starb, ist ihr Lebenssinn verschwunden. Frau Gärtner, die weder unheilbar krank noch an starken Schmerzen leidet, beantragt bei ihrer Augenärztin und Vertrauensperson Dr. Brandt ein Rezept für eine tödliche Dosis Natrium-Pentoarbital. Diese möchte allerdings aus ethischen Bedenken keine Beihilfe zum Suizid leisten.
In der Schweiz ist die Sterbehilfe gesetzlich geregelt. Natrium-Pentoarbital kann mit wenigen Ausnahmen auf Wunsch der Patient:innen ohne strafrechtliche Konsequenzen von Ärztinnen und Ärzten verschrieben werden. Diese vergleichsweise liberale Regelung befreit die Gesellschaft jedoch nicht von der ethischen und moralischen Auseinandersetzung mit dem Thema.
Im Stück diskutiert ein fiktiver Ethikrat den Fall. Juristische, medizinische und theologische Sachverständige streiten über das kontrovers diskutierte Thema. Sollen Ärztinnen und Ärzte beim Suizid helfen? Hat der Mensch ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben? Am Ende des Stücks müssen die Zuschauer:innen ihr Urteil mittels Abstimmungsknopf selber fällen.
Mit:
Heidi Maria Glössner, Vera Bommer, Marco Luca Castelli, Kurt Grünenfelder, Manuel Herwig, Rebecca Indermaur, Nikolaus Schmid, Tonia Maria Zindel
Live-Musik Mara Miribung und Michael Flury
Regie Barbara-David Brüesch
Produktionsleitung, Produktion & Tour Roland Amrein
Technische Leitung, Bühne & Licht Roger Stieger
Dramaturgie & Live-Video Jonas Bernetta
Kostüme Sabine Blickenstorfer
Maske Patrizia Gwerder (Annina Schmid)
Videos Georg Lendorff
Produktion: Die Kollaborateure Chur / Roland Amrein
Ein Projekt der Menzi-Jenny-Gertrud-Stiftung
Im Bernhard Theater mit der Unterstützung des Clubs Bernhard.
zur Website der Veranstalter:in
Mittwoch, 27. Januar 2027
19:30 Uhr - 22:30 Uhr
Donnerstag, 28. Januar 2027
19:30 Uhr - 22:30 Uhr
Freitag, 29. Januar 2027
19:30 Uhr - 22:30 Uhr
Samstag, 30. Januar 2027
19:30 Uhr - 22:30 Uhr
Sonntag, 31. Januar 2027
19:30 Uhr - 22:30 Uhr
Bernhard Theater
Sechseläutenplatz 1
8001 Zürich
+41 (0)44 268 66 99
tickets@opernhaus.ch
Zugänglichkeit:
Infos Zugänglichkeit:
Das Bernhard-Theater liegt 150 Meter von der Haltestelle Opernhaus entfernt. Auf dem Weg muss eine Strasse überquert werden und im Normalfall hat es keine Hindernisse. Behindertenparkplätze stehen in dem Parkhaus vor dem Theater zur Verfügung.
Foyer und Nebenräume
Hauptzugang/Eingangsbereich: Der Haupteingang liegt ebenerdig. Die Eingangstür ist mit einem hart eingestelltem Türschliesser versehen, der das Öffnen erschwert. Lifte im Gebäude: Der öffentlich zugängliche Lift misst eine Fläche von 100 auf 130 cm mit einer 90 cm breiten Tür. Treppen im Gebäude: An der 20-stufigen Treppe pro Geschoss ist an einer Seite ein durchgehender Handlauf montiert, der aber nicht über die Treppenenden hinausragt. Einen Treppenlift gibt es nicht. WC: In die Damen- und Herrentoiletten im Erdgeschoss sind rollstuhlgerechte Toiletten integriert. Die Türen öffnen sich nach aussen und besitzen keinen Türschliesser. Die Flächen der Toiletten messen 120 auf 110 cm. An den freien Seiten neben den Toiletten sind Klappgriffe und anstelle von L-Griffen sind horizontale Griffe montiert. Alarmknöpfe fehlen.
Der Saaleingang liegt im Erdgeschoss und ist hindernisfrei zugänglich. Im überwiegend rollstuhlgängigen Saal sind hinten rechts 2 Rollstuhlplätze mit ebener Stellfläche ausgewiesen. Die Zufahrt zu den Rollstuhlplätzen erfolgt auch neigunsfrei und stufenlos. Das Umsetzen in einen Theatersessel ist möglich. Im Saal verteilt befinden sich noch 16 Stufen, die maximal 18 cm hoch sind. Die Sitzreihen beginnen unmittelbar beim Saaleingang. Die 1 cm grossen und taktil fassbaren Sitzplatznummern sind in schwarz auf grauen Schildern oben an den Rückenlehnen angebracht. Die Sitze wie auch die Wände sind rot und der graue Boden ist spiegelungsfrei.
