Taktlos Festival 2026 - Tor Haugerud, «Hikikomori», MAG

Programm:

20:00         Tor Haugerud
21:15         «Hikikomori»
22:30         MAG


TOR HAUGERUD
drums, percussion

STARS WE CANNOT SEE
Tor Haugerud ist ein etablierter und aktiver Improvisationsmusiker in der norwegischen Jazzszene. In seinem Solo-Konzert präsentiert er Musik, die auf seinem neuesten Album Stars We Cannot See basiert und doch frei und im Moment entsteht. Field Recordings von einem Markt in China vermischen sich mit der Haptik des Schlagzeugs. Die Schwingungen von Gongs und Saiten erzeugen Interferenzen. Sogar der Handling-Noise vom Aufnahmegerät wird Rhythmus und Teil der Musik. Tor Haugerud bleibt fokussiert wie ein Teemeister beim Gong Fu Cha, der traditionellen chinesischen Teezeremonie. Beobachtet, hört hin, lässt die Musik sich entfalten wie die Geschmacksnuancen eines hochwertigen Pu-Erh-Tees. Mit feinem Gespür für Raum und Dramaturgie bespielt er unsere Wahrnehmung der Zeit.

 

MAG
Magdalena Ågren: trombone, vocals, synths, drum machine,homemade electronics, effects, loopers, samplers

Electropunk, Jazz-Avantgarde oder Rave? Alles zusammen, und zwar nicht einfach ein bisschen von allem, sondern wirklich alles, und zwar ganz: Das ist MAG.
Mit Megaphon, verzerrter Posaune und selbstgebastelter Elektronik gibt die schwedische Musikerin den Takt an. Magdalena Ågren ist eine Instanz in der Göteborger Underground-Musikszene. Ihre Tentakel reichen von der Vergangenheit bis in die Zukunft. Die Musik entwickelt Energie aus dem Persönlichen und politische Sprengkraft aus dem Privaten. Jedes Konzert ein Protest gegen Staat und Patriarchat. Egal ob Festival oder Club: Mit ihrer wuchtigen Stimme und Präsenz vermag sie jeden Raum für sich einzunehmen. Ein Auftritt am Taktlos 2026 mit Ansage.


«HIKIKOMORI»

Joana Aderi: composition, voice
Pablo Giw: trumpet 
Vincent Glanzmann: drums 
Vincent Membrez: synths
Andel Strube: flute
Andreas Tschopp: trombone, flute
Marc Unternährer: tuba

Mit Becken und Rückkoppelung erzeugt das Schlagzeug ein futuristisches Rauschen. Einzelne Flötenklänge tasten sich vorsichtig in den stillen Raum. Das Bühnenprogramm «Hikikomori» ist im Rahmen einer Residency im Zürcher Moods entstanden. Die Sängerin und Musiktherapeutin Joana Aderi widmet sich in dieser Komposition dem Phänomen der Hikikomori. Der Begriff stammt aus dem Japanischen und bezeichnet Personen, die sich mehr und mehr aus der Öffentlichkeit zurückziehen und in ihren eigenen vier Wänden vereinsamen.
Mit musikalischen Mitteln befragt Joana Aderi diesen Rückzug von der Gesellschaft und versucht, diesem komplexen Geflecht zwischen Individuum und Kollektiv einen Klang und eine Stimme zu geben.
 

KURATION: JOANA ADERI

 


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Ticketinformationen

Tickets · 12.–14. März 2026

Festivalpass (3 Tage)
Regulär 120 CHF · Reduziert* 90 CHF · Studierende/Schüler*innen 65 CHF

Tagesticket (Do / Fr / Sa)
Regulär 45 CHF · Reduziert* 35 CHF · Studierende/Schüler*innen 25 CHF · Support 55 CHF

* Reduziert: Kulturlegi, Sonart, IV

Veranstalter:in

Kunstraum Walcheturm

Der Kunstraum Walcheturm versteht sich als Ort, wo zeitgenössische Kunst präsentiert, vermittelt und zur Diskussion gestellt wird. Mit seinem Programm, das zeitgenössische Kunst, neue Medien, Video und Film, neue Musik, experimentelle ...

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