Die Zürcher James Joyce Stiftung wurde 1985 gegründet, um das Andenken und das Werk des irischen Schriftstellers James Joyce für die literarische Welt im Allgemeinen und für Zürich im Besonderen lebendig zu halten, wo Joyce einige wichtige ...
Die Flut ist nicht vorbei
Driftende Wörter und Zwangsmigration im 21. Jahrhundert
Als Exilautor in der Schweiz hat Wagdy El Komy (ursprünglich aus Ägypten) die komplexe Beziehung zwischen Zwangsmigration und Zugehörigkeit am eigenen Leib erfahren.
Im Rahmen dieser englischsprachigen Veranstaltung werden wir zwei Kurzgeschichten besprechen, die vor kurzem auf Weiter Schreiben Schweiz publiziert wurden, einer Plattform für Exilautor:innen in der Schweiz. Wagdy El Komys Kurzgeschichten setzen sich mit dem Mythos von Noahs Arche auseinander und bringen diesen in Bezug zur westeuropäischen Asylpolitik. Durch diesen Akt des Umschreibens wirft El Komy Fragen auf zu Themen wie Solidarität, Ethik und Zugehörigkeit; die Geschichten zeigen ein kritisches Spiegelbild fremdenfeindlicher Diskurse, auch in der Schweiz. Die Diskussion fokussiert u.a. auf den Wert von Literatur und Geschichtenerzählen als Kraft des Widerstands.
- Ort: Zurich James Joyce Foundation, Augustinergasse 9, 8001 Zürich
- Zeit: Mittwoch, 4. November, 2026, 18:30 Uhr (in englischer Sprache)
- Der Eintritt ist kostenlos. Bitte reservieren Sie ihre Tickets via info@joycefoundation.ch.
- Teil der Reihe "Poetographien: Literarische Dialoge Zurich James Joyce Foundation"

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Mittwoch, 04. November 2026
18:30 Uhr - 20:00 Uhr
Der Eintritt ist kostenlos. Bitte reservieren Sie ihre Tickets via info@joycefoundation.ch. (Veranstaltung in englischer Sprache)
Wagdy El Komy, Ana Sobral, Martin Mühlheim
Zurich James Joyce Foundation
Augustinergasse 9
8001 Zürich
info@joycefoundation.ch
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 12:00 - 18:00
Samstag: 11:00 - 17:00
Infos Zugänglichkeit:
Die Zurich James Joyce Foundation befindet sich im historischen Strauhof-Gebäude, im 2. Stock. Die Räume sind nur via Treppe erreichbar und somit für Personen mit Gehbehinderung gar nicht oder nur schwierig zugänglich.