Literarische Highlights im März

Monatlichen Perlen aus dem Zürcher Literaturprogramm – ausgewählt von einer Zürcher Roman- und Krimiautorin.

Wie viele Heimaten können wir in uns tragen?

Der gebürtige Palästinenser Aref Hajjaj besitzt die deutsche und schweizerische Staatsbürgerschaft und geht in seiner Prosa der Frage nach, was die Identität eines Menschens ausmacht. Ist es die Herkunft? Die kulturelle Prägung? Oder sind es die Bezieuhungen zu anderen Menschen, die uns in der Welt verorten? Die kommentierte Lesung sucht Antworten.

Heimatlos mit drei Heimaten

Kulturhaus Helferei

Heimatlos mit drei Heimaten

Lesung und Vortrag von Aref Hajjaj.

Oh, Vater unser

Ein Denkmal für die Väter, den eigenen und allen andern, hat die Autorin Dana von Suffrin gesetzt. Klug, liebevoll und mit sehr viel schwarzem Humor wird in diesem vielversprechenden Debüt erzählt, wie Timna versucht, ihre dysfunktionale Familie zusammenzuhalten, ohne selbst vor die Hunde zu gehen. 

Omanut - Dana von Suffrin zu den Botanischen Zionisten,  ihrem Roman «Otto» und einem neuen Gewächs

Theater STOK

Omanut - Dana von Suffrin zu den Botanischen Zionisten, ihrem Roman «Otto» und einem neuen Gewächs

In ihrem ersten Roman «Otto» hat Dana von Suffrin ihrem Vater ein Denkmal gesetzt: launisch und liebenswert, bleibt er doch ein Tyrann.

The dances were ‹alleged›

Was passiert, wenn das Unvorhergesehene zum Stilmittel wird, wenn der Spass am Experiment und das Nachdenken über das Experiment eins werden? Literatur und Musik mit dem Schauspieler Thomas Sarbacher. Eine Matinee aus 10 kurzen, fast atemlosen Stücken, ergänzt durch Texte und Tanz. 

Wie lässt sich das Unbehagen der Gegenwart in Worte packen?

Wer bringt das Lebensgefühl in Zürich auf den Punkt? Wer ist seit Monaten auf der Bestsellerliste? Die brillante Autorin Nina Kunz liest aus ihrem Buch «Ich denk, ich denk zuviel», in dem Haus, das wohl die meisten Bücher der Stadt beherbergt. 

Von Seraina Kobler am 04. März 2022 veröffentlicht.

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