Tanztipps im Mai

Redaktion Sari Pamer
Redaktion Sari Pamer

Von Kairo bis Zürich, von einem etwas anderen Romeo und von der Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie: Tipps in Sachen Tanz für den Mai.

Ein ganz anderer Romeo

Beim Stücknamen The Romeo ist der Gedanke an Shakespeares jungen Liebenden naheliegend. Doch bei Trajal Harrell verbirgt sich dahinter nicht etwa eine weitere Adaption des Literaturklassikers, sondern ein Tanz. Einer, der auf der ganzen Welt bekannt wäre, der von Menschen aller Herkünfte, Geschlechter und Generationen getanzt würde, obwohl dessen Herkunft unklar sei. Harrell bringt den Romeo nach Zürich, wo eure Geschichte des Romeos anfängt.

Ein Stück Zukunftshoffnung

Wie gehen junge Menschen mit grundlegenden Veränderungen im Leben um? Dies zeigen sieben Tänzer:innen der Cie. Wild Life in ihrem Stück Flirren (flirten und irren). Sie müssen sich in ihre neuen Situationen zurechtfinden, sich neu zusammensetzen und einander neu begegnen. Im Tanzstück verschmelzen Tanz, Text und Ton zu einem flirrenden Rave, der Eigenständigkeit, Zugehörigkeit, Miteinander und kollektive Freiheit thematisiert. Ein lebendiges Stück zum Aufatmen, empfohlen für alle ab 14 Jahren. Und für diejenigen, die nicht live dabei sein können oder lieber von zu Hause zuschauen, findet am 14. Mai ein Livestream statt.

Cie. Wild Life

Tanzhaus Zürich

Cie. Wild Life

Im Rahmen von ZÜRICH TANZT: Flirren (flirten und irren).

Zwischen Kairo und Zürich

Beim Projekt RAW zeigen Master-Dance-Studierende der ZhdK eigene Kurzstücke. In Kooperation mit der Tanzkompanie des Theaters St. Gallen erhalten die Studierenden die Möglichkeit, gemeinsam mit professionellen Tänzer:innen ein Stück zu kreieren. Eine einzigartige Gelegenheit, die Arbeit angehender Choreograf:innen zu sehen.

Zürcher Hochschule der Künste ZHdK

RAW

Das Projekt RAW ist eine Kooperation mit Master-Dance-Studierenden im ersten Studienjahr und der Tanzkompanie am Theater St. Gallen. Die Studierenden ...

Tänzerische Biografie

Wie sieht die Auseinandersetzung einer Tänzerin, Choreografin und Künstlerin mit ihrer eigenen Biografie aus? Alexandra Bachzetsis beschäftigt sich in ihrem neuen Solo-Projekt Notebook mit Spuren und Überresten ihres Lebens und bringt diese in eine dialogische Form. Bachzetsis entwickelt eine performative Installation, worin der Körper als permanenter Ort der Vermittlung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Ereignis und Dokumentation, Originalität und Zitathaftigkeit fungiert. Geh hin und lass Notebook einen Teil deiner Biografie werden.

Von Sari Pamer am 27. April 2023 veröffentlicht.

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