Die schmutzigen Hände

von Jean-Paul Sartre / Neuübersetzung von Hinrich Schmidt-Henkel im Auftrag des Schauspielhaus Zürich / Regie: Jan Bosse

«Du sprichst gegen dein Herz.»

Es sind unruhige Zeiten, in denen der junge Hugo sich politisiert und in eine Partei eintritt. Seinem intellektuellen Elternhaus und den privilegierten Verhältnissen möchte er entfliehen, um für Gerechtigkeit zu kämpfen. Parteichef Hoederers angestrebtes Zweckbündnis mit den Gegnern missfällt den radikalen Mitgliedern, weshalb sie beschliessen, ihn aus dem Weg zu räumen. Um endlich etwas Handfestes zu tun, übernimmt Hugo den Mordauftrag an Hoederer und nistet sich mit seiner Frau Jessica in dessen Haus ein. Getrieben von idealistischen Revolutionsgedanken trifft er auf einen erfahrenen und faszinierenden Realpolitiker, der seine Prinzipientreue ins Wanken bringt.

Jean-Paul Sartres Stück ist ein zeitloser Politthriller zu Macht, Moral und Menschlichkeit. Und eine Reflexion über Vertrauen und Angst, Verantwortung und Freiheit in den (gesellschaftlichen) Strukturen und (politischen) Systemen, in denen wir leben. Es liegt in den Händen von Jan Bosse, der dem philosophischen Text mit seiner spielfreudigen Regie begegnet und damit nach sechs Jahren ans Schauspielhaus Zürich zurückkehrt. Hier, wo mit der Inszenierung nun die Neuübersetzung von Hinrich Schmidt-Henkel Premiere feiert, fand am 6. November 1948 auch die Deutschsprachige Erstaufführung der SCHMUTZIGEN HÄNDE statt.


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Künstler:innen / Personen

Mit Gottfried Breitfuss / Wolfram Koch / Carol Schuler / Lena Schwarz / Steven Sowah / Thomas Wodianka

Inszenierung: Jan Bosse
Bühnenbild: Moritz Müller
Kostümbild: Kathrin Plath
Musik und Sounddesign: Arno Kraehahn
Live-Musik: Carol Schuler
Licht: Frank Bittermann
Dramaturgie: David Heiligers

Veranstalter:in

Schauspielhaus Zürich

Das Schauspielhaus Zürich bietet als grösstes Sprechtheater der Schweiz ein abwechslungsreiches und spannendes Programm im Herzen von Zürich. Der Spielplan umfasst neben Klassikern auch Uraufführungen und neue Stücke, die politische und ...

Ort

PFAUEN

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Theaterkasse (Rämistrasse 34)
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Samstag: 14 bis 19 Uhr

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