Die Dämonisierung alter Frauen

Feministischer Salon mit DOL & SOL zur Hexenverfolgung

Hexen kennen wir aus Kinderbüchern, Puppentheatern und Hörspielen – oft als alte Frauen, mal «gut», mal «böse». Seit dem 20. Jahrhundert hat sich die Figur der «Hexe» zudem zu einem Symbol feministischer Selbstermächtigung entwickelt. Doch der historische Hintergrund, die Hexenverfolgung in der frühen Neuzeit, bleibt ein umstrittenes Feld, nicht zuletzt wegen anhaltender Forschungslücken.

In diesem DOL & SOL-Salon beleuchten zwei Expertinnen die Schichten der Hexenverfolgung in ihren historischen Zusammenhängen. Zu Gast sind die Historikerin Prof. Dr. Claudia Opitz-Belakhal und Ursula Helg, Direktorin des Anna Göldi Museums. Im Gespräch mit der Filmemacherin Getrud Pinkus nähern sie sich der Frage, wie es zur Verfolgung von als «Hexen» verdächtigten Personen kam, und warum dabei Frauen – insbesondere alte oder alleinstehende – überproportional dämonisiert wurden.

Das Publikum ist im Anschluss eingeladen, mitzudiskutieren und – ganz im Sinne der alten «Hexen» – den Abend bei einem Trunk ausklingen zu lassen. DOL & SOL – Dancing Old Ladies & Singing Old Ladies ist ein Netz von Feministinnen, alt und vielfältig – sichtbar und hörbar. Du bist herzlich eingeladen mitzumachen. Wenn du eine Frage oder Idee hast, melde dich unter info@dol-sol.ch.

Kooperation

In Kooperation mit DOL & SOL 


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Daten

Mittwoch, 11. November 2026

Veranstalter:in

Karl der Grosse

Karl*a gehört Zürich! Das Debattierhaus Karl der Grosse dient als Plattform für den Meinungs­austausch und ist ein soziokultureller Treffpunkt in der Zürcher Altstadt. Vereint unter einem Dach wird hier die gesellschaftliche und politische ...

Ort

Stadt Zürich, Debattierhaus Karl der Grosse

Kirchgasse 14
8001 Zürich
karl.debattieren@zuerich.ch

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Zugänglichkeit:

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Besucher*innen mit einer Beeinträchtigung melden sich bitte unter der Nummer 044 415 68 68.

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