Die IG Rote Fabrik ist ein Verein, der die Vermittlung und Förderung von zeitgenössischer und kritischer Kultur bezweckt. Seit 1980 bietet die IG Rote Fabrik eine wertvolle Alternative für den Kulturgenuss, der fernab von Mainstream und ...
INKUBATOR 2026
Plattform für Kurzstücke
16.–18. Januar 2026, Fabriktheater Rote Fabrik Zürich
Sieben neue Kurzstücke, sieben komplett unterschiedliche Handschriften, Perspektiven und Sprachen der Bühne. Der INKUBATOR 2026 bringt Künstlerinnen und Künstler aus Theater, Tanz und Performance zusammen, die auf ihre Weise erzählen, erforschen und verwandeln. So entsteht ein Abend, der an Vielfalt, Lebendigkeit und künstlerische Offenheit nichts zu wünschen übrig lässt.
Die eingeladenen Arbeiten werden eigens für den INKUBATOR entwickelt. Es sind kurze Formen, die ihre eigene Welt entfalten: leise oder laut, konkret oder abstrakt, politisch, poetisch, humorvoll, oder abgedreht. Gemeinsam erzeugen sie ein vielstimmiges Panorama zeitgenössischer Bühnenkunst.
Ein Muss für alle, die heute schon wissen wollen, für welche Künstler*innen sie sich morgen interessieren werden.
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LIKE ME von Nadika Mohn Production
von und mit: Nadika Mohn, Caroline Finn, Priska Bruegger, Luca Bruegger, Dayne Florence
Like Me fragt: Wo endet das Performen für andere, und wo beginnt das wahre Selbst?
Eine Frau bewegt sich zwischen Selbsterschaffung und Projektion — ihr Körper geformt von Schönheitsidealen, von Sichtbarkeit und vom Blick der anderen. Beobachtet, sexualisiert und langsam zum Objekt gemacht, sucht sie nach dem, was darunter bleibt.
Inspiriert von Kafkas Die Verwandlung, von Modebildern, Yoga und den performativen Posen der Popkultur entsteht eine repetitive, körperlich fordernde Bewegungssprache — als würde eine Verwandlung im Inneren stattfinden.
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QUINGS OF THE NIGHT von lis à lis + The Heart Throb Mob
von und mit: Lis Marti, Louv Läng, Johnny Fella, King Kobrrrah, Pia Ringel
Wer darf singen? Und wer bestimmt, welcher Körper, welche Stimme und welche Technik gut genug ist?
Die Oper verlangt viel: Disziplin, Technik, Anpassung. Quings of the Night widersetzen sich diesen Anforderungen. Ausgehend von Mozarts Opern verbinden lis à lis und The Heart Throb Mob klassische Arien mit Drag. So wie lis à lis zwischen Klassikwelt und queerfeministischem Publikum vermittelt, dient auch Mozart als Brückenfigur: Seine Musik ist vielen vertraut – auch jenen, die sonst keine Oper hören. In Rollenwechseln, Maskierungen und stimmlichen Grenzgängen spielt Mozart mit Normen von Geschlecht und Klassik und öffnet so einen Raum für neue Lesarten.
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HETEROPSIS ODER EINE ANDERE SICHT AUS DER TIEFE von Compagnie Playades
von und mit: Cindy-Jane Armbruster, Eva Mann, Adrian Fähndrich, Fabienne Imoberdorf
von und mit: Bruno Brandes, Franziska Baumeister, Jakob Hodel, Giulia Spek Ich denke an einen Satz, den du gesagt hast im Sommer nach dem Kino: Du ziehst dein halbes Leben dein Kind gross mit all deiner Liebe über so viele Jahre und dann kommt ein Faschist und schlägt es tot. Wir haben neulich einen Film gesehen, über einen Quittenbaum und es gab immer wieder Bilder des Hinterhofs, Aufnahmen des Baumes und der Staffelei, die vorbeiziehenden Monate, die gebraucht wurden, Monate der Sorgfalt um dem nahe zu kommen und wie filigran das ist. Und dann denke ich, ja es ist filigran, aber es ist immer auch so viel viel stärker. *** ILLEGALES UND WASSERMELONEN von Ali + Elena
von und mit: Elena Von Graffenried, Ali Yesil Isolation. Innen ist alles jeden Tag genau gleich. Das Bücherregal steht schräg da. Schritte hallen und verklingen. Die Buchstaben fliessen über das Papier. Das Papier türmt sich auf.
Draussen dreht es sich. Die Welt nimmt ihren Lauf und dreht sich um die Zelle herum. Sommer, Herbst, Winter und Frühling ziehen am Gitter vorbei.
“Die Zeit ist wie ein Skorpion, jeder Moment sticht er dich an einer anderen Stelle. Die Minuten verwandeln sich in einen dunklen Brei, versucht man sie zu greifen, zerfallen sie, versucht man sie zu erkennen, schwärzen sie sich.”- Ali Yesil
Momentaufnahmen einer Zeit, die nicht enden wollte.
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ILLUSION OF TIME von Fabienne Walzvon und mit: Fabienne Walz
Illusion of time handelt von dem Wunsch die Zeit zurückdrehen zu können. Ein Spiel zwischen Vergangenheit, der Gegenwart und allem dazwischen.
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NO CORTISONE FOR BLEEDING HEARTS von Subterfuga
von und mit: Léna Sophia Bagutti-Khennouf, Donya Speaks, Cyril Pulver, Raquel de Jesus Dias
*No Cortisone For Bleeding Hearts* is a dance solo that questions contemporary anesthesia through the activation of the body. The work explores different ways of provoking reaction and re-circulating what has been calmed, contained, or neutralized.
The starting point is inflammation: a signal of something that burns, presses, and refuses to remain buried. In response, cortisone—which soothes without ever healing—becomes a metaphor for a society that anesthetizes crises rather than transforming itself. The solo opposes this logic by removing the cortisone and listening to what overflows, resists, and calls for responsibility.
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Coaching
Marisa Godoy, Stephan Stock
Technik Wim Wermuth
Konzept und Leitung
Corinne O’Toole, Sabina Winkler, Michel Schröder und Lukas Piccolin
Eine Produktion des Fabriktheaters Rote Fabrik Zürich
Mit Freundlicher Unterstützung von Ernst Göhner Stiftung, Migros Kulturprozent, Stiftung Anne-Marie Schindler
zur Website der Veranstalter:in
Fabriktheater
Seestrasse 395
8038 Zürich
+41 (0)44 485 58 28
fabriktheater@rotefabrik.ch
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Infos Zugänglichkeit:
Sämtliche Veranstaltungsräume in der Roten Fabrik sind rollstuhlgängig.

