Klaus Merz und Susanne Schmetkamp: Verlusterfahrung, Empathie und Familienbande

Der Schweizer Autor Klaus Merz feiert in diesen Herbst seinen 80. Geburtstag. In sechzig Jahren hat er ein reiches literarisches Werk geschaffen: welthaltig, dicht, poetisch.

Ausgangspunkt der Soirée ist sein Hauptwerk «Jakob schläft» (1997). Die Familiengeschichte spielt in einem Dorf in den 1950er Jahren, die Themen sind äusserst aktuell: Wie geht eine Familie mit einem beeinträchtigten Kind um? Was verbindet Geschwister über den Tod hinaus? Christa Baumberger, Kuratorin der Ausstellung «Merz Welt» in der Galerie Litar, spricht mit Kllaus Merz und der Pilosophin Susanne Schmetkamp über Verlusterfahrungen, Empathie und Familienbande.

Susanne Schmetkamp forscht als Assistenz-Professorin an der Universität Fribourg zu Empathie und Trauer – und als Mutter zweier verstorbener Kinder weiss sie, was schwerer Verlust bedeutet. «Jakob schläft» zu lesen war für sie «eine wundervolle und fast magische Erfahrung.» Aufgrund seiner Familiengeschichte war für Klaus Merz das «Ende – als Angst oder Trost, Zuversicht oder Schrecken – von Anfang an vertraut». Doch darf es in seinen Texten durchaus auch «lüpfig zu- und hergehen». Der Abend wird abgerundet mit einer Lesung quer durch das literarische Werk.

Moderation: Christa Baumberger

In Kooperation mit Litar

Die Ausstellung «Merz Welt» ist vom 12. September bis 29. November in der Galerie Litar Zürich zu sehen.


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Künstler:innen / Personen

Klaus Merz, Susanne Schmetkamp

Veranstalter:in

Literaturhaus Zürich

Das Literaturhaus bietet Raum für Autor*innenlesungen, für Diskussionen und Vorträge, Performances, Symposien, Workshops und Veranstaltungen zu Literatur und anderen Künsten. Reihen wie u. a. «Literatur und Musik» oder «Ces Voisins inconnus» ...

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