Der grosse Fluss ertrinkt im Wasser

Eine Ausstellung über Indigenes Land, Wasserkraft und die Rechte der Natur

Neue Sonderausstellung ab 29. November

Die Sonderausstellung widmet sich dem Spannungsfeld zwischen Wasserkraft, Indigenen Rechten und den Rechten der Natur. Ausgangspunkt ist das James Bay Notebook, ein Gemeinschaftswerk des Künstlers Rainer Wittenborn und des Journalisten Claus Biegert. Die künstlerische Auseinandersetzung widmet sich dem grössten Wasserkraftprojekt seiner Zeit, dem James Bay Hydroelectric Project in der Provinz Quebec, und seinen Auswirkungen auf die James Bay Cree. Errichtet in den 1970er Jahren, setzte das Projekt Indigenes Land unter Wasser, mit weitreichenden Folgen für die Lebensweise der Cree. Wasserkraft gilt als grüne Energie. Doch welchen Preis zahlen die betroffenen Gemeinschaften dafür? Wie steht es um Indigene Rechte? Und sollten auch Flüsse Rechte erhalten? Die Ausstellung bringt eure Gedanken in Fluss und lädt zum Eintauchen in Wasserthemen mit Tiefgang ein.

In Kooperation mit dem Journalisten Claus Biegert, dem Cree Filmemacher und Filmproduzenten Ernest Webb, der Cree Künstlerin Lindsay Chewanish sowie der Künstlerin Stefanie Zoche. Im NONAM ist das James Bay Notebook zum letzten Mal in Europa zu sehen. Danach kehrt es nach Chisasibi zurück, wo seine Reise 1981 begann – es wird aufgenommen in die Sammlung des Cree Culture and Heritage Centre.


zur Website der Veranstalter:in

Daten

Ab dem 29. November 2026
Bis zum 27. Juni 2027

Veranstalter:in

Nordamerika Native Museum NONAM

Das NONAM ist eines der wenigen Museen in Europa, die sich ausschliesslich den indigenen Kulturen Nordamerikas widmen – First Nations, Métis und Inuit in Kanada sowie American Indians und Alaska Natives in den USA. Das Museum fördert das Verständnis ...

Ort

Nordamerika Native Museum NONAM

Seefeldstrasse 317
8008 Zürich
+41 (0)44 413 49 90
info@nonam.ch

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Öffnungszeiten:

Dienstag bis Samstag: 13:00 - 17:00
Sonntag: 10:00 - 17:00

Geschlossen am:

15.04.2022
18.04.2022


Zugänglichkeit:

Infos Zugänglichkeit:

Wir möchten allen Besucherinnen und Besuchern einen angenehmen Aufenthalt ermöglichen. Alle Ausstellungsbereiche sind grundsätzlich mit dem Rollstuhl erreichbar, es sind jedoch Hilfsmittel (Rampe) und/oder Begleitung (Lift) erforderlich. Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie deshalb, Besuche mit Rollstuhl sowie Besuche von Gruppen mit Beeinträchtigungen vorgängig anzumelden.

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