Dinge auf der Fläche

Stilllebenmalerei von Sigismund Righini, Willy Fries und Hanny Fries

Stillleben beeindrucken durch den Blick aus nächster Nähe auf ein Arrangement von Gegenständen und das raffinierte Spiel von Farbe, Licht und Materialität.

Sowohl die Malerin Hanny Fries wie auch ihr Vater Willy Fries und ihr Grossvater Sigismund Righini haben sich mit Stillleben beschäftigt und je eigene Herangehensweisen und Umsetzungsformen gefunden. Erstmals würdigt eine Ausstellung diesen Aspekt ihres Schaffens, der bei allen dreien einen wichtigen Stellenwert innerhalb ihres Œuvres einnimmt.

Hanny Fries mochte den Ausdruck «Stillleben» oder die französische Bezeichnung «nature morte» nicht, sondern bevorzugte den schlichten Oberbegriff «Dinge auf der Fläche». Für sie waren es keine leblosen Objekte, die es zu arrangieren galt, sondern Alltagsgegenstände, denen Poesie und Ausdruckskraft innewohnten. Für Righini war das Stillleben ein Experimentierfeld für die Verwendung von Farbe, Kontrast und ungewohnten Perspektiven. Willy Fries’ Interesse wiederum galt einem sorgfältigen Arrangement und einer möglichst authentischen Wiedergabe. Seine Bilder sind «Trompe-l’œils», Augentäuschungen, von stupender Plastizität.

Mit rund 40 Gemälden des Malertrios widmet sich die Ausstellung «Dinge auf der Fläche» einer oft geringgeschätzten Kunstgattung und überrascht durch die Vielfalt und Reichhaltigkeit der Welt der Dinge.

Ab 15. Februar 2022: Besuch Ausstellung nach Vereinbarung +41 (0)43 268 05 30 oder stiftung@righini-fries.ch


zur Website der Veranstalter:in
Sigismund Righini: Pfirsiche, 1916, Öl auf Karton, Inv. Nr. SR 367 Foto: Reto Pedrini © Stiftung Righini-Fries Zürich
Hanny Fries: Hanny Fries: Dinge auf einem Tisch, um 1961, Öl auf Leinwand, Inv.Nr. HF 56. Foto: Reto Pedrini © Stiftung Righini-Fries Zürich
Hanny Fries: Die Syphonflasche, 1969, Öl auf Leinwand, Inv.Nr. HF 54. Foto: Reto Pedrini © Stiftung Righini-Fries Zürich
Willy Fries: Ohne Titel [Stillleben mit Bananen und Zwetschgen], um 1922, Öl auf Karton, Inv.Nr. WF 254. Foto: Reto Pedrini © Stiftung Righini-Fries Zürich
Sigismund Righini: Rote Anemonen, 1916, Öl auf Karton, Inv.Nr. SR 29. Foto: Reto Pedrini © Stiftung Righini-Fries Zürich

Daten

Bis zum 20. Juni 2022

Künstler:innen / Personen

Kuratoren: Guido Magnaguagno, Susanna Tschui

Veranstalter:in

Atelier Righini Fries

Das ehemalige Atelier der Zürcher Künstlerdynastie Righini-Fries dient als Ausstellungsraum für Kunstausstellungen und Veranstaltungen. Gezeigt werden Ausstellungen mit Bezug zu den drei Künstlerpersönlichkeiten Sigismund Righini (1870–1937),...

Details

Ort

Atelier Righini-Fries

+41 (0)43 268 05 30
stiftung@righini-fries.ch
Klosbachstrasse 150
8032 Zürich

Dein Weg

Öffnungszeiten:

Donnerstag: 17:00 - 20:00
Samstag: 10:00 - 17:00

Ab 15. Februar 2022:  Besuch nach Vereinbarung +41(0)43 268 05 30 oder stiftung@righini-fries.ch

 

 

Beschreibung:

Im ehemaligen Atelier der Zürcher Künstlerdynastie Righini und Fries finden wechselnde Ausstellungen und Veranstaltungen statt.

Öffnungszeiten:

Ab 15. Februar 2022:  Besuch nach Vereinbarung +41(0)43 268 05 30

Eintritt frei

Mehr InfosWeniger Infos