Jedes meiner Bilder bin ich. Marianne von Werefkin und Willy Fries - ein Dialog

Ausstellung

Sie könnten unterschiedlicher nicht sein: Marianne von Werefkin (1860–1938), charismatische Dame von Welt, Mitglied der «Blauen Reiter» und Schöpferin mystisch-expressiver Bilder. Willy Fries (1881–1965), geschult am realistischen Stil der Münchner Akademie, etablierter Zürcher Porträtmaler und aufmerksamer Chronist der bürgerlichen Gesellschaft. Diese beiden Künstlernaturen trafen sich 1921 in Ascona, dem legendären Tessinerdorf am Fusse des Monte Verità. Die Begegnung muss eine besondere Resonanz ausgelöst haben, führte sie doch zu einem innigen und freundschaftlichen Briefwechsel. Diese Briefe sind Ausgangspunkt einer aussergewöhnlichen Ausstellung, in der Bilder der beiden in einen spannungsreichen Dialog gebracht werden. Bei allen Unterschieden in der künstlerischen Handschrift, werden auch die Gemeinsamkeiten sichtbar: in der Motivwahl, in einem sensiblen Blick auf die Welt, aber auch im tiefen Verständnis füreinander als Basis für eine ungewöhnliche Künstlerfreundschaft.

Die Ausstellung, die rund 40 Werke der beiden Künstler einander gegenüberstellt, entstand in Kooperation mit dem Museo Comunale d’Arte Moderna in Ascona, an dessen Gründung vor 100 Jahren Marianne von Werefkin massgeblich beteiligt war.

Öffnungszeiten:
27. August – 17. Dezember 2022
Donnerstag 17–20 Uhr | Samstag 10–17 Uhr


zur Website der Veranstalter:in
Marianne von Werefkin: Vivi e morti. Lebende und Tote, 1924, Tempera auf Papier auf Karton. © Fondazione Marianne Werefkin Ascona
Willy Fries: Häuser von Ascona, 1921, Öl auf Karton, Inv. Nr. WF 91. Foto: Reto Pedrini © Stiftung Righini-Fries Zürich
Marianne von Werefkin: La città dolente. Die leidende Stadt, um 1930, Tempera auf Papier auf Karton. © Fondazione Marianne Werefkin Ascona
Willy Fries: Die Malerin Marianne Werefkin, 1921, Öl auf Leinwand. © Collezione Comune di Ascona
Marianne von Werefkin: Der Lebensabend, 1922, Tempera auf Papier auf Karton. © Fondazione Marianne Werefkin Ascona

Daten

Bis zum 17. Dezember 2022

Künstler:innen / Personen

Kuratoren: Guido Magnaguagno, Susanna Tschui

Veranstalter:in

Atelier Righini Fries

Das ehemalige Atelier der Zürcher Künstlerdynastie Righini-Fries dient als Ausstellungsraum für Kunstausstellungen und Veranstaltungen. Gezeigt werden Ausstellungen mit Bezug zu den drei Künstlerpersönlichkeiten Sigismund Righini (1870–1937), ...

Details

Ort

Atelier Righini Fries

Klosbachstrasse 150
8032 Zürich
+41 (0)43 268 05 30
stiftung@righini-fries.ch

Dein Weg

Beschreibung:

Sie könnten unterschiedlicher nicht sein: Marianne von Werefkin (1860–1938), charismatische Dame von Welt, Mitglied der «Blauen Reiter» und Schöpferin mystisch-expressiver Bilder. Willy Fries (1881–1965), geschult am realistischen Stil der Münchner Akademie, etablierter Zürcher Porträtmaler und aufmerksamer Chronist der bürgerlichen Gesellschaft. Diese beiden Künstlernaturen trafen sich 1921 in Ascona, dem legendären Tessinerdorf am Fusse des Monte Verità. Die Begegnung muss eine besondere Resonanz ausgelöst haben, führte sie doch zu einem innigen und freundschaftlichen Briefwechsel. Diese Briefe sind Ausgangspunkt einer aussergewöhnlichen Ausstellung, in der Bilder der beiden in einen spannungsreichen Dialog gebracht werden. Bei allen Unterschieden in der künstlerischen Handschrift, werden auch die Gemeinsamkeiten sichtbar: in der Motivwahl, in einem sensiblen Blick auf die Welt, aber auch im tiefen Verständnis füreinander als Basis für eine ungewöhnliche Künstlerfreundschaft.

Die Ausstellung, die rund 40 Werke der beiden Künstler einander gegenüberstellt, entstand in Kooperation mit dem Museo Comunale d’Arte Moderna in Ascona, an dessen Gründung vor 100 Jahren Marianne von Werefkin massgeblich beteiligt war.

Öffnungszeiten:
27. August – 17. Dezember 2022
Donnerstag 17–20 Uhr | Samstag 10–17 Uhr

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