waawiindamaw. promise

Indigene Kunst und koloniale Verträge in Kanada

Waawiindamaw bedeutet in der Sprache der Anishinaabe First Nations «versprechen». Koloniale Verträge versprachen viel und hielten wenig. Sie legitimierten vor allem die Ansprüche kolonialer Mächte auf indigenes Land. Bis heute bilden sie die Grundlage des Verhältnisses zwischen indigenen Nationen und dem kanadischen Staat. Historische Verträge basierten auf verschiedenen Konzepten von Land und hatten verheerende Folgen für die indigene Bevölkerung. Denn indigenes Land war ebenso wenig käuflich wie die Luft zum Atmen. Barry Ace, Michael Belmore und Frank Shebageget setzen sich in ihren Werken mit kolonialen Verträgen und ihren Folgen auseinander. Eine Ausstellung über den Verlust von Land und über gebrochene Versprechen.

 

Ab 12 Jahren

zur Website der Veranstalter:in

Daten

Bis zum 08. Januar 2023

Veranstalter:in

Nordamerika Native Museum NONAM

Das NONAM ist eines der wenigen Museen in Europa, die sich ausschliesslich den indigenen Kulturen Nordamerikas widmen – First Nations, Métis und Inuit in Kanada sowie American Indians und Alaska Natives in den USA. Das Museum fördert das ...

Details

Ort

Nordamerika Native Museum NONAM

Seefeldstrasse 317
8008 Zürich
+41 (0)44 413 49 90
info@nonam.ch

Dein Weg

Beschreibung:

Waawiindamaw bedeutet in der Sprache der Anishinaabe First Nations «versprechen». Koloniale Verträge versprachen viel und hielten wenig. Sie legitimierten vor allem die Ansprüche kolonialer Mächte auf indigenes Land. Bis heute bilden sie die Grundlage des Verhältnisses zwischen indigenen Nationen und dem kanadischen Staat. Historische Verträge basierten auf verschiedenen Konzepten von Land und hatten verheerende Folgen für die indigene Bevölkerung. Denn indigenes Land war ebenso wenig käuflich wie die Luft zum Atmen. Barry Ace, Michael Belmore und Frank Shebageget setzen sich in ihren Werken mit kolonialen Verträgen und ihren Folgen auseinander. Eine Ausstellung über den Verlust von Land und über gebrochene Versprechen.

 

Zugänglichkeit:

Wir möchten allen Besucherinnen und Besuchern einen angenehmen Aufenthalt ermöglichen. Alle Ausstellungsbereiche sind grundsätzlich mit dem Rollstuhl erreichbar, es sind jedoch Hilfsmittel (Rampe) und/oder Begleitung (Lift) erforderlich. Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie deshalb, Besuche mit Rollstuhl sowie Besuche von Gruppen mit Beeinträchtigungen vorgängig anzumelden. Besten Dank für Ihr Verständnis.

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