Hochzeitsreise? 5 Fragen an die ‚Sammlung Hans Paasche‘ aus Ostafrika

Mit über 60 Trägern zu den Quellen des Nils: So reisen Hans und Ellen Paasche 1909/1910 durch das ostafrikanische Zwischenseengebiet. Von ihrer Hochzeitsreise bringen sie hunderte Objekte mit. Für Hans Paasche ist es nicht der erste Aufenthalt in Ostafrika. Einige Jahre zuvor war er als deutscher Marineoffizier in der Kolonie Deutsch-Ostafrika am Kampf gegen Aufständische beteiligt. Bereits damals sammelte er Objekte. Die Sammlung des Ehepaars Paasche gelangt 1922 nach Zürich.

Während über die Biografie und die Ansichten der Paasches nicht zuletzt auch durch die Veröffentlichungen von Hans Paasche selbst viel bekannt ist, wissen wir über die genaue Herkunft der Objekte und die Menschen, denen sie einst gehörten, fast nichts. Wie begegneten Hans und Ellen Paasche diesen Personen? Welche Objekte stammen von der Hochzeitsreise, welche hat Hans Paasche als Kolonialsoldat gesammelt? Und welche Bedeutung haben die Objekte heute für die Nachkommen ihrer Urheber:innen? Die Werkstattausstellung gibt Einblicke in aktuelle Forschungen zwischen Ethnologie, Provenienzforschung und der Kollaboration mit Expert:innen aus der Herkunftsregion.

Daten

Veranstalter:in

Völkerkundemuseum Universität Zürich

Das Völkerkundemuseum der Universität Zürich ist ein ethnologisches Wissenschaftsmuseum und das drittälteste ethnologische Museum der Schweiz. In Forschung, Lehre und Vermittlung lenkt es den Blick auf «des Menschen Fertigkeit» und zeigt ...

Details

Ort

Völkerkundemuseum Universität Zürich

Pelikanstrasse 40
8001 Zürich
+41 (0)44 634 90 11
musethno@vmz.uzh.ch

Dein Weg

Beschreibung:

Mit über 60 Trägern zu den Quellen des Nils: So reisen Hans und Ellen Paasche 1909/1910 durch das ostafrikanische Zwischenseengebiet. Von ihrer Hochzeitsreise bringen sie hunderte Objekte mit. Für Hans Paasche ist es nicht der erste Aufenthalt in Ostafrika. Einige Jahre zuvor war er als deutscher Marineoffizier in der Kolonie Deutsch-Ostafrika am Kampf gegen Aufständische beteiligt. Bereits damals sammelte er Objekte. Die Sammlung des Ehepaars Paasche gelangt 1922 nach Zürich.

Während über die Biografie und die Ansichten der Paasches nicht zuletzt auch durch die Veröffentlichungen von Hans Paasche selbst viel bekannt ist, wissen wir über die genaue Herkunft der Objekte und die Menschen, denen sie einst gehörten, fast nichts. Wie begegneten Hans und Ellen Paasche diesen Personen? Welche Objekte stammen von der Hochzeitsreise, welche hat Hans Paasche als Kolonialsoldat gesammelt? Und welche Bedeutung haben die Objekte heute für die Nachkommen ihrer Urheber:innen? Die Werkstattausstellung gibt Einblicke in aktuelle Forschungen zwischen Ethnologie, Provenienzforschung und der Kollaboration mit Expert:innen aus der Herkunftsregion.

Zugänglichkeit:

Das Museum ist durchgehend rollstuhlgängig. Ein Lift ermöglicht den Zugang in den Eingangsbereich, die Foyerausstellung, die Ausstellungen im ersten und zweiten Stock sowie den hinteren Teil des Hörsaals. Im Untergeschoss befindet sich eine geeignete Toilette, die ebenfalls mit Hilfe des Lifts erreicht werden kann.

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