Literarische Highlights im Januar

Monatlichen Perlen aus dem Zürcher Literaturprogramm – ausgewählt von einer Zürcher Roman- und Krimiautorin.

KLI-KLI-KLIMA

Auch im neuen Jahr: Das Thema. Nach den frühlingshaften Weihnachtstagen erst Recht. Wie findet die gegenwärtige Klimakrise Eingang in die Literatur? Im Museum Strauhof gibt es noch bis zum 8. Januar eine Ausstellung zu Climate Fiction. Einige Tage darauf lässt sich die Debatte dann am Philosophie-Festival weiterführen. Dort sitzt nämlich Kathrin von Allmen auf dem gelben Stuhl. Sie forscht und lehrt zur Klimaethik und untersucht in ihrer Doktorarbeit den Begriff der Verantwortung für Klimaschäden. Am Festival steht sie dem Publikum Rede und Antwort.

Grafik: Weicher Umbruch

Strauhof

Climate Fiction

Seit jeher erzählt die Literatur von Menschen und der Umwelt, von Visionen und Katastrophen. Angesichts der Erkenntnis, dass die drohende Klimakrise ...

Dauerausstellung

Zürcher Philosophie Festival

Lehrstuhl «Klimaverantwortung»

Auf dem Lehrstuhl stehen Philosoph_innen beim persönlichen Gespräch Red und Antwort. Einfach einen Hocker nehmen, dazusitzen und mitdiskutieren.

Weiss wie der Wal

Wenn das Orchester der Tonhalle auf eines der monströsesten Meisterwerke der Moderne trifft, dann schäumt und sprudelt nicht nur der Text. Bei seinem Erscheinen fand Herman Melvilles Roman «Der weisse Wal» kaum Beachtung. Das war im Jahre 1851, mittlerweile ein Weltbestseller, sind doch nur die letzten drei Kapitel bekannt aus den Hollywood Filmen. Es gibt also viel zu entdecken bei der Lesung von Birgit Minichmayr. Dazu wirbelt die Musik von Sergei Rachmaninhoff.

Winterreden vor dem Grossmünster

Zehn Mal hinhören, zehn Mal nachdenken und danach Suppe geniessen und Glühwein im Zentrum Karl der Grosse. Auch dieses Jahr gibt es wieder Winterreden von der Kanzel auf die Strasse, etwa mit dem Schriftsteller Heinz Helle oder Marce Hänggi, einer der Köpfe hinter der Gletscherinitiative.

Karl der Grosse

Winterreden 2023

Vom 16.–27. Januar 2023 finden die traditionellen Winterreden statt. Lass dich von den Worten der zehn Redner*innen inspirieren.

Das Marcel Proust Alphabet

Sein Hauptwerk «Auf der Suche nach der verlorenen Zeit» ist ein vielbändiger Lesemarathon. Marcel Proust schrieb bis an sein Lebensende an seinem 4000 Seiten starken Romanwerk, das wie ein Fluss fortströmt. Und am Ende wird der Ich-Erzähler endlich Schriftsteller. Seit vielen Jahren lebt und wirkt einer der eminentesten Proust-Kenner nicht etwa in Frankreich, sondern in Zürich. An diesem Abend nimmt der Übersetzer und Romanist Luzius Keller mit auf eine Reise durch Prousts Welt.

Von Seraina Kobler am 05. Januar 2023 veröffentlicht.

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