Tanztipps im Mai

Redaktion Sari Pamer
Redaktion Sari Pamer

Vier Perspektiven auf Körper, Wahrnehmung und Gemeinschaft.

Zwischen Blick und Selbstbild

In Perceptions untersucht die Choreografin Anna Chiedza Spörri, wie Schwarze Männer in der Schweiz wahrgenommen werden – und was diese Projektionen mit ihrem Selbstverständnis machen. Tanz und Spoken Word verschränken sich zu einer Analyse von Stereotypen, Mikroaggressionen und Selbstermächtigung. Die Tanzenden bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Zuschreibung und Selbstermächtigung und fordern das Publikum auf, die eigenen Wahrnehmungsmuster kritisch zu hinterfragen.

Tradition im Wandel

Das Stück spooning&entre.les.montagnes von Sami Lea Samira Bernath löst musikalische Traditionen aus ihrem Kontext. Ausgangspunkt ist das «Löffelä» – ein Klangphänomen aus der Schweizer Volksmusik. Aus queerer Perspektive entsteht ein poetischer Raum, in dem Wissen nicht konserviert, sondern transformiert wird. Es geht um das, was bleibt und das, was sich im Prozess des Weitergebens verändert. Ein Spiel der Spuren, Klängen und Dissonanzen.

spooning&entre.les.montagnes / The craftly uncanniness behind the semblance of things

Theater am Gleis

spooning&entre.les.montagnes / The craftly uncanniness behind the semblance of things

Ein Doppelabend mit zwei Tanzkurzstücken: Meggie Blankschyn beschäftigt sich mit Schattenseiten und wie sie uns weiterbringen, Sami Lea Samira Bernath..

Get into the grove

Beim Titel dieser Veranstaltung Groove habe ich gleich Madonnas Hit Into the Groove im Ohr. Im Zentrum stehen Bewegung und kollektive Energie – als partizipatives Tanzformat richtet sich der Kurs an alle, die gerne gemeinsam Bewegung erleben wollen. Es gibt keine komplizierten Choreografien, dafür Inputs und Anregungen durch die Leitenden. Einzige Voraussetzung ist Lust auf gemeinsames Tanzen.

Groove in der Galotti Musikwerkstatt

Galotti Musikwerkstatt

Groove – kombiniert Tanz, Spass und viel Bewegung - mach mit!

Eine Stunde lang Tanzen zu abwechslungsreicher Musik und verschiedenen Rhythmen. Wohlgefühl, Freude, Lachen, Schwitzen garantiert.

Verbindende Zustände

Ein Abend, zwei Soli: Double Trouble bringt Arbeiten von Gabriella Imrichova und lisa laurent zusammen, die sich gegenseitig stärken statt konkurrieren. Während the wizard is not real Trauer als grotesk-poetische Klanglandschaft zwischen Fragilität und Humor verhandelt, kreist Dance. um Kontrolle, Obsession und Verweigerung. Zwischen Zusammenbruch und Selbstermächtigung entstehen intensive Bilder innerer Zustände.

Double Trouble: Dance. & the wizard is not real

Tanzhaus Zürich

Double Trouble: Dance. & the wizard is not real

Ein Doppelabend, zwei radikale Körper, die zwischen Zusammenbruch und Selbstermächtigung intensive, widersprüchliche Zustände sichtbar machen.

Von Sari Pamer am 30. April 2026 veröffentlicht.

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