Andrea Kollé von den Bläserserenaden © Pawel Czerwinski

Klangwelten

Wie klingt die Magie flüchtiger Momente und wie der Weltraum? Sechs musikalische Stationen zwischen Mittelalter, Evergreen und neuen Kompositionen.

Viele musikalische Positionen und neue künstlerische Tendenzen ergeben sich aus dem Improvisieren, der vergänglichsten unter den Kunstformen, bei der nichts je konserviert wird. Dieser Flüchtigkeit widmet sich das biennal stattfindende Festival für improvisierte Musik «Zwei Tage Zeit» mit zeitgenössischen, experimentellen Ausdrucksformen wie «menschlichem Willen, digitalen Bugs und analogen Kabelbrüchen» oder «Klangkunst mit Perkussion». Dass eben jene Perkussion als relativ junges Instrument auf Neukompositionen angewiesen ist, um das Repertoire zu erweitern, ist den wenigsten bewusst. Drei kontrastreiche, rhythmische Neukompositionen nun verspricht der Abend «Circles» in einer Kreuzung aus Gesang, Perkussion und Posaunen.

Eine Kreuzung aus Weltraum und Vokalgesang hingegen bringt das A-cappella-Quartett Dezibelles mit seinem Programm «Schwerelos» und Songs von «Space Oddity» bis «Moonriver» zum Erklingen. Und wer die jüngst erschienene Musik-Dokumentation «The Beatles: Get Back» ergänzen will, ist mit «Tribute to The Beatles: Let It Be» gut beraten.

Ruhe und Besinnung verspricht das Rezital der Bläserserenaden (im Bild Flötistin Andrea Kollé), die gleich zwei Höhepunkte der Bläserliteratur des 19. Jahrhunderts geben: die Klarinettensonate no. 1 von Brahms und die Schubert-Sonate «Arpeggione». Und Early Birds, aufgepasst: Der Mittwochmorgen gehört Euch! Um 7.45 Uhr könnt Ihr mit einer Viertelstunde Orgelmusik im Fraumünster in den Tag starten.

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Veröffentlicht am 18. Januar 2022.

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